SAP Solution Manager 7.2 Feature Package 1 (Solman 7.2 FP 1) is coming soon

This post is just a status update to some of my earlier postings on this site. Therefore nothing special. But maybe somehow important for you.

  1. SAP Solution Manager 7.2 is general available since several months. This was already mentioned in post SolMan 7.2 SP3 is now general available!
  2. All books for SAP Solution Manager 7.2 mentioned in post SAP Solution Manager 7.2 jetzt verfügbar! are now available. However there are some additional books available soon: IT-Service-Management mit dem SAP Solution Manager (available from 26.12.2016) and Change Request Management mit dem SAP Solution Manager (available from 30.01.2017)
  3. The training WSMCAT mentioned in post SAP Solution Manager 7.2 jetzt verfügbar! was successfully started/performed. However there is an additional training available now: WSMDEL – SAP Solution Manager Deltatraining 7.1 – 7.2
  4. Support Package Stack 4 of SAP Solution Manager 7.2 (Solman 7.2 SPS 4) will be available in CW 51 of 2016 (end of December 2016) as mentioned in the SAP Support Package Stack Schedule. However this SP/SPS will contain only some error corrections and small improvements. SAP Notes: ST_720_0004 (182 Notes), BBPCRM_713_0012 (1823 Notes). Please keep in mind, that some of the contained SAP notes might already be pre-delivered by the central note for SPS 3. Please keep in mind that the central note for SPS 4 will pre-deliver some SAP notes which will be included in SPS 5 or higher regulary.
  5. Support Package Stack 5 of SAP Solution Manager 7.2 (Solman 7.2 SPS 5) will be available in CW 19 of 2017 (beginning of May 2017) as mentioned in the SAP Support Package Stack Schedule. We can expect that this Support Package Stack will be the first Feature Package of SAP Solution Manager 7.2 (Solman 7.2 FP 1) containing a lot of important improvements especially for Test Management, Process Management resp. Solution Documentation, Change Request Management and Requirements Management. SAP Notes: ST_720_0005 (not final, count of SAP Notes unknown yet), BBPCRM_713_0013 (1113 Notes), BBPCRM_713_0014 (not final, count of SAP Notes unknown yet).

SolMan 7.2 SP3 is now general available!

  1. Der SAP Solution Manager 7.2 SP3 ist seit 15.08.2016 frei verfügbar (general availability). Der Ramp-up ist beendet!
  2. Die Wartung für den SAP Solution Manager 7.2 endet laut PAM am 31.12.2025. Damit hält sich der SAP Solution Manager nun endlich ebenfalls an die allgemeine Wartungszusage der SAP SE.
  3. Der SAP Solution Manager 7.2 basiert auf SAP Netweaver 7.4. Die Wartung für SAP Netweaver 7.4 endet am 31.12.2020. (Klingt komisch. Ist aber so. 😉

Verweise:

SAP Solution Manager 7.2 jetzt verfügbar!

Die ersten Schulungen und Bücher zum neuen SAP Solution Manager 7.2 sind jetzt verfügbar. Das Release selbst wird in wenigen Wochen ebenfalls da sein.

Werden Sie jetzt aktiv und beginnen noch heute mit den Vorbereitungen. Die Zeit ist knapp und der Mehrwert für Ihr Unternehmen hoch.

Ich verate Ihnen hier, wie Sie sich am besten vorbereiten und damit ganz entspannt in das neue SAP Solution Manager 7.2 Zeitalter starten können.


  1. Die erste offizielle SAP-Schulung zum neuen Release steht nun bereit. Thematisiert wird hier die wichtigste Neuerung im SAP Solution Manager 7.2 sowie die kritischste Aktivität beim Upgrade von 7.1 auf 7.2. Starten wird die Schulung im September 2016 – zeitgleich mit der generellen Verfügbarkeit des SAP Solution Manager 7.2. Anmeldungen für diese quasi-obligatorische Schulung sind ab sofort möglich‎‎.‎

    WSMCAT Content Aktivierung und Process Management für SAP Solution Manager 7.2
  2. Das erste Buch zum SAP Solution Manager 7.2 ist bereits verfügbar. Mehrere weitere SAP-Press-Publikationen zum neuen Release stehen schon im Regal und warten auf die finale Freigabe Ende September. Bestellungen bzw. Vorbestellungen für diese quasi-obligatorischen Publikationen sind bereits möglich.‎

    SAP Solution Manager for SAP S/4HANA

    SAP Solution Manager für SAP S/4HANA

    Upgrading to SAP Solution Manager 7.2‎
  3. Der SAP Solution Manager 7.2 SP2 befindet sich seit April im Ramp-up und ist dort für alle Ramp-up-Kunden und -Partner verfügbar. Das darauf folgende Support Package 3 wird dann für alle SAP-Kunden voraussichtlich ab September 2016 ‎verfügbar sein.

    SAP Solution Manager 7.2 Help‎

Die genannten Schulungen und Publikationen bilden den idealen zeitlichen und inhaltlichen Startpunkt für den 7.2-Upgrade, den wir alle im Zeitraum Herbst 2016 bis Sommer 2017 starten werden – weil wir es wollen, können, dürfen und müssen.


Wir wollen upgraden, weil wir die neuen Features richtig toll finden und dringend benötigten!‎

Wir können upgraden, weil wir uns u.a. durch Lesen der Bücher und Teilnahme an den Schulungen / Workshops bestens vorbereitet haben!

Wir dürfen upgraden, sobald SAP SE den SAP Solution Manager 7.2 allgemein verfügbar macht‎!

Wir müssen upgraden, weil der aktuelle SAP Solution Manager 7.1 am 31.12.2017 abgeschaltet wird!

SAP Solution Manager ‎7.2 Change Request Management Upgrade Leitfaden (ChaRM 7.2 Upgrade Guide)

Der SAP Solution Manager 7.2 ist aktuell im Ramp-Up und in Kürze generell verfügbar. SAP-Kunden haben dann ein Jahr Zeit um ihren SAP Solution Manager 7.1 zu upgraden, da die Wartung für das Release 7.1 im Dezember 2017 enden wird.

Ich habe nun alle mir bekannten manuellen Upgrade-Aktivitäten für ChaRM 7.2 zusammengetragen und möchte mein Wissen und meine Erfahrungen gern mit Ihnen teilen und diskutieren.

Bitte nutzen Sie diesen Leitfaden als Ergänzung zu SOLMAN_SETUP und allen anderen offiziellen Upgrade-Dokumenten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, Nachdenken und Umsetzen. Wenn Sie Fragen haben, den einen oder anderen Punkt diskutieren möchten oder Fehler bzw. Lücken entdecken, dann melden Sie sich bitte bei mir, damit ich diesen Blog-Beitrag kontinuierlich optimieren und vervollständigen kann. Im Namen aller anderen SAP-Kunden danke ich Ihnen vielmals für Ihre Mithilfe!


The IT Service Management and Change Management processes have been enhanced with many new functionalities. And the good message is, that we kept all existing frameworks and features from the release 7.1. The upgrade for customers for ITSM and CHARM processes will have a low impact on existing solutions but the new features will bring additional values. (SCN: SAP Solution Manager Wiki -> ITSM and ChaRM in SAP Solution Manager 7.2)

Laut SAP SE ist der Umstieg von SAP Solution Manager 7.1 zu 7.2 aus Sicht von ITSM und ChaRM ganz leicht‎. Alles klappt wie zuvor. Lediglich die neuen Features müssen bei Bedarf konfiguriert und aktiviert werden.

Keine Migration?

Genau!

Irgendeine Voraussetzung?

Voraussetzung: Wir müssen komplett im Standard sein, ohne Ausnahme. Das gilt neben Entwicklung auch für Stammdaten, Berechtigungen, Customizing und UI-Konfiguration.

Sind wir nicht.

Na dann‎: Willkommen im Klub!

Und nun?

Nun müssen wir eben doch (manuell) migrieren.

Customizing:

  • Einige Customizingeinstellungen (z.B. Downgrade-Protection, Importstrategie / Statusabhängiger Import, Kopiersteuerung, …) müssen korrigiert / überführt werden, da hier inkompatible Änderungen‎ vorgenommen wurden.

UI-Konfiguration:

  • Einige Felder (z.B. Projekt-ID) müssen entfernt und andere Felder (z.B. Change-Control-Landschaft und Branch) hinzugefügt werden.
  • Der Zuordnungsblock für die Lösungsdokumentation muss eingeblendet werden.
  • Im Gegenzug müssen die Zuordnungsblöcke für Projekte, Lösungen und Dokumente entfernt werden.
  • Die Benutzerrolle SOLMANPRO wurde angepasst. Einige Customizingeinträge wurden entfernt andere sind hinzugekommen. Falls eine kundeneigene Version erstellt wurde sind die Änderungen manuell abzugleichen.

Personalisierung:

  • Vorhandene Web-UI-Personalisierungen sind zu prüfen und ggf. mittels Transaktion WCF_CC abzugleichen, da diese nun möglicherweise inkompatibel zu geänderten UI-Konfigurationen sind. Ohne diese Korrektur sind für einige Anwender die neuen Felder / Zuordnungsblöcke ggf. nicht eingeblendet.
  • Da die Reportinganwendung /TMWFLOW/REPORTINGN in das Administrations-Cockpit überführt wurde, sind ggf. erstellte anwenderspezifische oder -übergreifende Selektions- und ALV-Varianten in die neue Fiori-Anwendung zu übertragen.
  • Das gleiche gilt auch für die anderen obsoleten Administrations- und Reporting-Anwendungen.

Berechtigungen:

  • Die Berechtigungsrollen müssen angepasst angepasst werden, da neue Vorgangsarten für Änderungszyklen und neue Berechtigungsobjekte für die neue Lösungsdokumentation eingeführt wurden.

Jobs:

  • Da im Zuge des Upgrades alle Änderungszyklen und Aufgabenpläne geschlossen und neu angelegt werden, müssen alle eingeplanten Aufgabenplanaufgaben (z.B. Importe) neu eingeplant werden.
  • Da der Report für untertägige Importe und die Reports für die Verteilung von Dringenden Transporten abgeschafft wurden, müssen die entsprechenden Aufgabenplanaufgaben genutzt und als Jobs eingeplant werden.

Stammdaten:

  • Logische Komponentengruppen und Change-Control-Landschaften müssen definiert werden.
  • Geschäftsprozesse müssen mittels Content-Aktivierung in die Lösungsdokumentation übernommen werden.
  • ‎Projekte müssen bei Bedarf nach ITPPM überführt werden.

Bewegungsdaten:

  • A‎uf die Problematik für Alt-Vorgänge mit Projekten, welche nicht Teil der Content-Aktivierung sind, bin ich in einem anderen Beitrag bereits eingegangen. Demnach werden ‎alte Vorgänge nach dem Upgrade ggf. unvollständig im SAP Web Client UI angezeigt, da die Zuordnung der Projekte, Lösungen, Geschäftsprozesse und Dokumente im Web UI nicht mehr sichtbar sein wird.

Entwicklung:

  • Es gibt keine Projekte mehr, dafür logische Komponentengruppen, Branches und Change-Control-Landschaften.
  • Die Findung des Änderungszyklus pro Change-Control-Landschaft ist nicht mehr eindeutig, da nun auch die Zuordnung eines Changes zu zukünftigen Zyklen möglich ist.
  • Der Aufgabenplan wird für den Folgeänderungszyklus wiederverwendet. Die Zuordnung zwischen Änderungszyklus und Aufgabenplan ist folglich nicht mehr eineindeutig.
  • Änderungsdokumente „Dringende Änderung“, „Normale Änderung“ und „Administrative Änderung“ sind wahlweise auch ohne Aufgabenplan/Transportaufträge nutzbar.
  • Ein Änderungsantrag ist mit einem Änderungszyklus verknüpft. Bisher galt galt das nur für Änderungsdokumente.
  • Der Vorgänger eines Änderungsdokumentes kann neben dem Änderungsantrag auch ein IT-Requirement sein.
  • Die SMSY wird abgeschafft (Funktionsbausteine und Tabellen werden nicht mehr synchronisiert/unterstützt). Zum Lesen von RFC-Destinationen und Systeminformationen ist die API der LMDB zu nutzen. Zum Beispiel ist deshalb ab sofort der Funktionsbaustein /TMWFLOW/GET_RFC anstelle von /TMWFLOW/GET_RFC_DEST zu nutzen. Achtung: Der obsolete Funktionsbaustein existiert weiterhin, liefert aber stets eine Exception.
  • Grundlegende Tabellen wurden ersetzt: Transportaufträge werden nun in der Tabelle /TMWFLOW/TRORD_N statt bisher /TMWFLOW/TRORDHC gehalten. Transportstatusinformationen werden nun in der Tabelle /TMWFLOW/TRACK_N statt bisher /TMWFLOW/TRACK + /TMWFLOW/TRORDEC gehalten. Retrofitinformationen werden nun in der Tabelle /TMWFLOW/RFITCT statt bisher /TMWFLOW/RFITC gehalten. Folglich sind alle kundeneigenen Anwendungen mit direkten Tabellenzugriffen (i.R. Select-Zugriffe in Reportinganwendungen) anzupassen. Achtung: Die alten Tabellen existieren weiterhin und erzeugen folglich keinen Syntaxfehler.

Um es kurz zu machen: Alle Kundeentwicklungen müssen getestet und sehr wahrscheinlich angepasst werden.

Modifikationen und Erweiterungen:

  • Im Rahmen des Upgrades sind Dictionary-Modifikationen, Quellcode-Modifikationen und Erweiterungen abzugleichen (SPDD, SPAU, SPAU_ENH).
  • Zusätzlich sind auch WebUI-Erweiterungen (Repository + HTML) und WebUI-Konfigurationen abzugleichen (WCF_CC, WCF_RT_COMP).
  • Die bei Web-UI-Erweiterungen aufgebaute Klassenvererbungshiercharchie für die Controller-Klassen ist zu prüfen und anzupassen, da SAP SE ggf. die Kontrollerklassen für Windows, Views oder Kontextknoten ausgetauscht oder inkompatibel geändert hat.

Ist die Liste vollständig?

Nein.

Die genannte Punkte sind nur die „Big Rocks“‎. Im Detail wird es viele weiteren Punkte geben. Beispiel: Wenn es neue Vorgangsarten für die Änderungszyklen gibt, dann hat dies neben CRM_ORD_PR (Vorgangssichtbarkeit/-änderbarkeit) auch Auswirkungen auf B_USERSTAT (Statuswechsel) und CRM_TXT_ID (Textsichtbarkeit/-pflege). Wenn es einen neuen Zuordnungsblock „Lösungsdokumentation“ gibt, dann hat der auch „Statusabhängige Drucktasten“, welche entsprechend zu konfigurieren sind. Und wenn dem so ist, dann muss auch das Berechtigungsobjekt SM_FIELD entsprechend ausgeprägt werden.

Gibt es von SAP SE einen Upgrade-Leitfaden?

Ja: SUM + SOLMAN_SETUP.

Enthält der auch die hier beschriebenen manuellen Migrationstätigkeiten?

Nein.

Gibt es noch andere offizielle Hilfsmittel?

Ja…bitte schauen Sie zusätzlich auch auf folgenden Seiten vorbei:

SAP Solution Manager 7.2 – Noch gar nicht da und schon veraltet

Beobachtung: Seit 20.01.2016 ist das Enhancement Package 4 für SAP CRM 7.0 offiziell verfügbar. Das SAP CRM 7.04 wird bis Ende 2025 supported. Es ist davon auszugehen, dass es bis dahin noch einige weitere Enhancement Packages geben wird. Aktuell gibt es ungefähr aller zwei Jahre ein neues Enhancement Package für SAP CRM 7.0.

Schlussfolgerung: Gemäß aktueller SAP-Philosophie werden ab 20.01.2016 neue Funktionen und Funktionsverbesserungen nur noch in Form von Feature Packages für SAP CRM 7.04 ausgeliefert. Zukünftige Support Packages für Enhancement Package 1, 2 und 3 werden bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich Fehlerbeseitigungen enthalten.


Beobachtung: Der SAP Solution Manager 7.2 ist aktuell noch im Ramp-Up und wird spätestens zum Jahresende 2016 offiziell verfügbar sein. Kunden haben dann genau ein Jahr Zeit für einen Releasewechsel von 7.1 nach 7.2, bevor Support und Wartung des aktuellen SAP Solution Manager 7.1 zum Jahresende 2017 eingestellt wird. Der SAP Solution Manager 7.2 basiert auf SAP CRM 7.03 und nicht auf dem aktuellen 7.04.

Schlussfolgerung: Folglich wird das passieren, was in der Vergangenheit immer wieder ‎für Unmut bei den Anwendern gesorgt hat: Der SAP Solution Manager 7.2 ist veraltet, verschläft aktuelle Trends, wir müssen sehr lange auf neue Funktionen oder Funktionsverbesserungen warten und der nächste Releasewechsel wird erneut viele Verbesserungen aber eben auch hohen Implementierungs- und Schulungsaufwand mit sich bringen.


Überraschung: Solange brauchen wir auf SAP Solution Manager 7.3 (oder 7.5 wegen NW 7.50? oder 8.0 weil großer Sprung?) allerdings gar nicht warten. Denn Support und ‎Wartung für SAP Solution Manager 7.2 wird nach aktueller Planung bereits Ende 2020 wieder eingestellt werden. Ursache hierfür ist der Java Stack.

Weiterführende Informationen:
Product Availability Matrix: SAP Solution Manager 7.2
Product Availability Matrix: SAP CRM 7.04
SAP Note: 1648480 – Maintenance for SAP Business Suite 7 Software
SCN: Product Release Strategy Webcast Notes – All About Feature Packages

SAP Solution Manager 7.2 Requirements Management

Das Requirements Management im SAP Solution Manager 7.2 ist nicht durchdacht, nicht ausgereift und folglich für die produktive Nutzung nicht geeignet. (Persönliche Einschätzung von Peter Weigel vom 24.05.2016)

Warum das? Das erfahren Sie hier:

Change Requests sind Anträge für Änderungen Ihrer Business- und IT-Lösung. Solche Änderungsanträge werden nach ITIL niemals direkt angelegt sondern entstehen immer aus einer Störung, einem Problem, einem Service Request oder einem Requirement.

Mit Requirements können Anforderungen erfasst, verwaltet, Abhängigkeiten definiert und ausgewertet werden. Die konkrete Implementierung ist nicht Gegenstand des Requirements Managements, kann aber durch Erzeugung eines Änderungsantrages getriggert werden. Mit den Change Requests werden konkrete technische Lösungen implementiert (und validiert). Da die implementierten technischen Lösungen letztendlich die eingangs formulierten Geschäftsanforderungen befriedigen müssen, dienen die Requirements gemäß V-Modell als wesentliche Grundlage für die Durchführung von Integrations- und Abnahmetests.

SAP Solution Manager 7.1:

Eine solche Requirements Management Funktionalität fehlte im SAP Solution Manager 7.1. Da nicht jeder Kunde Änderungsanträge zur Verwaltung von Anforderungen missbrauchen wollte (Kleine Lösung) aber auch nicht jeder Kunde in ein vollumfängliches Requirements Management von HP ALM/QC investieren möchte (Große Lösung), wurde von SAP Consulting ein Requirements Management Add-on entwickelt, das genau die Lücke schließt (Mittelgroße Lösung).

Informationen finden Sie hier:

https://support.sap.com/content/dam/library/SAP%20Support%20Portal/support-programs-services/solution-manager/consulting/Requirements-Management/Benutzerhandbuch-deutsch.pdf

SAP Solution Manager 7.2:

Im SAP Solution Manager 7.2 ist ein Requirements Management nun enthalten. Folglich ist das Add-on von SAP Consulting nicht mehr erforderlich. Sollte man meinen. Doch weit gefehlt. Während das Add-on durchdacht, ausgereift, ITIL-konform und mit vielen Zusatzfunktionalitäten ausgestattet wurde, ist die SAP Solution Manager 7.2 Lösung einfach nur sch…. „schön“ :-).

Folgende Hauptkritikpunkte habe ich identifiziert:

  1. Die Freigabe zur Implementierung im Business Requirement ist ein völlig überflüssiger Schritt, da der Fachbereich in der Regel bereits in die Genehmigung des Change Requests als CAB-Mitglied involviert ist (spezieller Schritt in der Approval Procedure)
  2. Das IT Requirements ist eine völlig überflüssige Alternative zum Change Request.
  3. Das Requirement Management wird von SAP SE völlig unnötig als eigenständiger Prozess positioniert, in Wahrheit ist das „Business Requirement“ eindeutig dem IT Service Management und das „IT Requirement“ eindeutig dem Change Request Management zuordenbar.
  4. Ansonsten sind natürlich geringfügige Unterschiede im Statusfluss erkennbar, die Bezeichnungen sind mal hier und mal da besser. Mal fehlt hier ein Zwischenstatus, mal dort.
  5. Die Detailfunktionen habe ich nicht im Detail prüfen können. Es scheint aber so, dass in der SAP Solution Manager 7.2 Lösung viele wesentliche Features (z.B. Zerlegen und Zusammenfassen von Requirements) fehlen. Auch scheinen durch Einführung des IT Requirements als Change-Request-Ersatz viele existierende ChaRM-Features verloren gegangen zu sein (z.B. Nutzung von Approval Management, Unterprozess „Scope Extension“.)
  6. Die Präsentationen von SAP SE sind nicht optimal. Wenn man nicht sehr genau aufpasst in welchem Prozess (Business Requirement oder IT Requirement) man sich gerade befindet und wenn man noch nicht ganz verstanden, wie die beiden Prozesse zusammenspielen (BR erzeugt ITR. ITR kommuniziert mit BR. BR kommuniziert mit ITR.), hat man keine Chance die Lösung zu verstehen.

Mein Tipp:

Warten Sie mit der Implementierung auf jeden Fall bis SAP SE das Business Requirement optimiert (1+4+5) und nahtlos mit dem Change Request statt dem IT Requirement verbunden hat (2). Nur dann macht die Einführung und Nutzung des Requirements Magements überhaupt Sinn. Falls Sie nicht warten können oder zusätzliche Features benötigen oder ganz allgemein eine sehr gute Lösung haben wollen, dann nehmen Sie lieber das SAP Solution Manager 7.1 Requirements Management Add-on, das es übrigens auch für bzw. im SAP Solution Manager 7.2 noch geben wird.

Statusfluss:

SAP Solution Manager 7.2 Business Requirement

  • Define
  • Submitted for Validation
  • Being Checked
  • Handed Over to IT (-> ITR. Define)
  • Committed by IT (<- ITR. Approved)
  • Committed (-> ITR. Submitted for Implementation)
  • Implemented (<- ITR. Implemented)
  • Completed (<-> ITR. Completed)
  • Postponed by IT (<-> ITR. Postponed)
  • Postponed
  • Rejected by IT (<-> ITR. Rejected)
  • Rejected

Diese Genehmigung „Committed by IT -> Committed“ durch den Fachbereich ist überflüssig, da der Fachbereich einen eigenen Schritt in der Approval Procedure des Change Requests besitzt und dort bereits genehmigt hat.

SAP Solution Manager 7.2 IT Requirement

  • Define (<- BR. Handed Over to IT)
  • Submitted for Validation
  • Being Checked
  • Submitted for Approval
  • Approved (-> BR. Committed by IT)
  • Submitted for Implementation (<- BR. Committed)
  • Implement
  • Implemented (-> BR. Implemented)
  • Completed (<-> BR. Completed)
  • Postponed (<-> BR. Postponed by IT)
  • Rejected (<-> BR. Rejected by IT)

Die Statusbezeichnungen sind anders. Dennoch ist eindeutig erkennbar, dass der Prozess identisch zum Change Request ist.

SAP Solution Manager 7.1 Requirements Management Add-on

  • Submitted / Neu
  • To Check / Prüfung
  • Checked / Genehmigt
  • Released / Freigegeben
  • Ongoing Implementation / Implementierung
  • Implemented / Realisiert
  • Tested / Getestet
  • Confirmed / Abgenommen
  • Change Required / Überarbeitung
  • Deferred / Zurückgestellt
  • Reject / Abgelehnt

Über die Statusbezeichnungen kann man streiten. Der Prozess entspricht aber bis auf die zum Glück nicht vorhandene überflüssige Genehmigung dem Business Requirement.

SAP Solution Manager 7.1 Change Request

  • Created
  • Validation
  • Extend Scope
  • To be Approved
  • Approved
  • Being Implemented
  • Implemented
  • Confirmed
  • Rejected

Die Statusbezeichnungen sind anders. Dennoch ist eindeutig erkennbar, dass der Prozess identisch zum IT Requirement ist.

Fazit: Das Requirements Management im SAP Solution Manager 7.2 ist nicht durchdacht, nicht ausgereift und folglich für die produktive Nutzung nicht geeignet.

Disclaimer: Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche und folglich subjektiv geprägte Meinung zum Thema SAP Solution Manager 7.2 Requirement(s) Management wider. SAP SE hat diesen Beitrag nicht geprüft, nicht kommentiert, nicht genehmigt und nicht dementiert. Dieser Beitrag stellt keiner Kauf- oder Nicht-Kauf-Empfehlung dar. Welche Lösung (S, M, L oder SM 7.2) für Sie die optimale Lösung ist, kann aus diesem Beitrag nicht abgeleitet werden. Hierfür ist eine ausführliche Anforderungsanalyse 🙂 notwendig.

SAP Solution Manager 7.2 Nutzungsrechte

Mit Ramp-Up des SAP Solution Manager 7.2 im Dezember 2015 wurden die Nutzungsrechte für den SAP Solution Manager vereinfacht. Diese Vereinfachung gilt rückwirkend auch für den SAP Solution Manager 7.1 (und 7.0). An dieser Stelle möchte ich Ihnen eine kurze Zusammenfassung speziell für das Change Request & Control Management geben:

Für welche Assets darf das Change Control Management genutzt werden?

SAP-Enterprise-Support-Kunden können das Change Control Management ohne Einschränkungen für alle IT-Assets nutzen. Dagegen sind SAP-Standard-Support-Kunden auf SAP-Komponenten (Änderungen an der SAP-Lösung) beschränkt. Die Nutzung von ChaRM oder QGM für Non-IT-Assets bedarf einer zusätzlichen SAP-CRM-Lizensierung. Hier ist im Vorfeld zu prüfen, ob die Nutzung von SAP CRM IT Service Management (SAP CRM ITSM) oder SAP Management of Change (SAP ERP MoC) geeignetere Lösungen darstellen.

Darf das Quality Gate Management (QGM) genutzt werden?

QGM ist für alle SAP-Kunden nutzbar. Früher war die Nutzung von QGM nur für SAP-Enterprise-Support-Kunden erlaubt. Diese Beschränkung wurde entfernt.

Darf ChaRM Flex genutzt werden?

Die ab SAP Solution Manager 7.1 Feature Pack 1 eingeführten Features zur Flexibilisierung des Change Request Management [Change-Cycle-Reassignment (CCA), Change-Project-Reassignment (CPA), Transport-Change-Reassignment (TCA), External-Transport-Assignment (ETA), Preliminary Import (PI), Status Dependent Import (SDI), Selective Import (SI)] sind kleine Improvements, welche keine eigenständigen Anwendungen darstellen. Somit gelten die Nutzungsrechte für ChaRM. Die Nutzung ist folglich für alle SAP-Kunden erlaubt.

Darf das Enhanced Change and Transport System (CTS+) genutzt werden?

Die Erweiterung zum Transport von Non-ABAP-Content ist für alle SAP-Kunden nutzbar, sofern es sich um SAP-Content (Portal, WD JAVA, BO, PO, HANA, …) handelt. Der Transport von Non-SAP-Content durch Anbindung externer Anwendungen an das CTS+ ist dagegen nur für SAP-Enterprise-Support-Kunden zulässig. Das war schon immer so, da CTS+ technisch zum Software-Logisic-Toolset und somit zur SAP-Netweaver-Basis gehört. Die Einschränkung zum Non-SAP-Content ergibt sich aus der Nutzungsbeschränkung von ChaRM/QGM für SAP-Standard-Support-Kunden auf SAP-Komponenten.

Darf das Central Change and Transport System (cCTS) genutzt werden?

Die Features im Kontext cCTS – inkl. Cross System Object Lock (CSOL), Downgrade Protection (DGP), Retrofit (RF), Critical Objects Check & Approval und Cluster & Collections – sind für alle SAP-Kunden nutzbar. Das war schon immer so, da cCTS technisch zum SL-Toolset und somit zur SAP-Netweaver-Basis gehört.

Darf das IT Portfolio and Project Management (ITPPM) genutzt werden?

Das SAP Project Management darf von allen SAP-Kunden ohne zusätzliche Lizenzierung genutzt werden. Das SAP Portfolio Management erfordert eine zusätzliche Lizensierung. SAP-Enterprise-Support-Kunden können das ITPPM für IT-Projekte der gesamten IT nutzen, während SAP-Standard-Support-Kunden lediglich SAP-Projekte steuern dürfen. Die Nutzung des PPM für Non-IT-Projekte erfordert eine zusätzliche Lizensierung. Bisher war ITPPM nur für SAP-Enterprise-Support-Kunden nutzbar. Diese Beschränkung wurde entfernt.

Dürfen Business Process Change Analyzer (BPCA), Scope and Effort Analyzer(SEA) und Custom Code Management (CCM) genutzt werden?

Das Change Request Management (ChaRM) besitzt Integrationen zu anderen SAP-Solution-Manager-Werkzeugen zur Identifizierung des Anpassungs- und Testumfangs  sowie zur Qualitäts- und Verwendungs-Analyse. Hiermit kann u.a. untersucht werden, welche Geschäftsprozesse und Entwicklungsobjekte von der Änderung direkt oder indirekt betroffen sind und folglich angepasst, getestet, dokumentiert bzw. mittransportiert werden müssen. Die genannten Werkzeuge sind explizit nur für SAP-Enterprise-Support-Kunden nutzbar. Hier hat sich nichts geändert, diese Anwendungen waren schon immer diesem Kundenkreis vorbehalten.

SAP-Standard-Support-Kunden dürfen jedoch diese Funktionen ausprobieren, da diese Evaluierung ggf. Grundlage für einen Wechsel in den SAP-Enterprise-Support darstellen könnte. SAP SE wird die kontinuierliche Nutzung der Funktionen nicht aktiv überprüfen. Jedoch sind Nutzungsstatistiken unter anderem in den EarlyWatch Alerts enthalten, so dass eine Nutzungsprüfung leicht möglich ist. Das Custom Development Management Cockpit (CDMC) und die Custom Code Analysis Apps (CCAPPS) sind auch direkt im Managed System aufruf- und nutzbar. Ein Nutzungsnachweis ist hier nicht möglich. Die Nutzung dieser Funktionen ist dennoch offiziell im SAP-Standard-Support nicht zulässig.

Darf der Transport Execution Analysis Self-Service (for Projects)  [TEA / TEAP] genutzt werden?

Die Nutzung der Self-Services (SAP Engagement and Service Delivery) ist für alle SAP-Kunden erlaubt. Bisher war die Nutzung SAP-Enterprise-Support-Kunden vorbehalten, da es sich bei den Self-Services um ein SAP-Enterprise-Support-Angebot handelt. Diese Beschränkung wurde anscheinend entfernt.

Dürfen die End-To-End Change Analysis (CA), das Change Reporting (CR) und die Configuration Validation (CV) genutzt werden?

Die beiden genannten Funktionen zur Identifizietren und Analysieren von Lösungsänderungen bzw. zum Vergleich von Lösungskonfigurationen sind Teil der End-To-End Change Diagnostics und somit Teil der Funktion „SAP Solution Manager Diagnostics“ bzw. des Szenarios / Prozesses „Root Cause Analysis“. Folglich sind diese Funktionen sowohl im SAP-Standard-Support als auch im SAP-Enterprise-Support uneingeschränkt nutzbar.

Welche SAP-CRM-Funktionen dürfen genutzt werden?

Es gibt keinerlei Beschränkung zur Nutzung des im SAP Solution Manager enthaltenen SAP CRM. In den alten Nutzungbedingungen gab es die Einschränkung „SAP CRM functionalities which support the certified ITIL processes became inclusion in the usage rights of SAP Solution Manager.“ Diese Beschränkung wurde entfernt, da sie in der Vergangenheit zu vielen Grauzonen und Diskussionsbedarfen geführt hat.

Dies ist jedoch kein Freibrief, da die Nutzung des SAP Solution Managers selbst auf die Steuerung und Verwaltung der gesamten IT (SAP-Enterprise-Support) bzw. der SAP-Komponenten (SAP-Standard-Support) beschränkt ist. Während SAP CRM Sales (Angebote und Verträge), SAP Web Channel Experience Management (Webshop) und SAP Workforce Management (Ressourcenzuordnung) gut mit diesem Ziel vereinbar sind, lässt sich die Nutzung der Marketingfunktionen (Marketingkampagnen an Meldungserfasser?) vermutlich kaum rechtfertigen. Gleiches gilt, wenn plötzlich IBase-Komponenten, Produkte, Geschäftspartner oder Geschäftsvorgänge auftauchen, die keinen Bezug zur „Steuerung und Verwaltung der IT“ haben.

Zu beachten ist auch, dass die Zusatz-Engines zur Preisberechnung oder Telefonieintegration (als ausgewählte Beispiele) nach wie vor lizenzpflichtig sind.

Welche Nutzerlizenzen benötige ich?

Anforderer und Tester (ohne Nutzung von Test Management Funktionen und Trusted Managed System Login) sowie Genehmiger im Approval Management sind sogenannte „low touch user“ und bedürfen keiner zusätzlichen Lizensierung.

Entwickler, Tester (mit Nutzung von Test Management Funktionen oder Trusted Managed System Login) und IT-Operatoren benötigen eine Lizenz für ein SAP-System. Das ist in der Regel schon alleine aufgrund Ihrer Tätigkeit als SAP-Entwickler, SAP-Anwender oder SAP-Basis-Administrator gegeben.

Change Manager und Release Manager benötigen eine SAP-Lizenz. Sollten Sie nicht bereits aus anderen Gründen eine Lizenz für irgend ein SAP-System besitzen, benötigen sie mindestens eine „SAP Worker“-Lizenz.

Was ist mit SAP Product Support for Large Enterprises (PSLE), SAP ActiveEmbedded und SAP MaxAttention?

Diese Support-Modelle werden in diesem Zusammenhang mit SAP Enterprise Support gleichgestellt.

Wo finde ich die offiziellen und aktuellen Informationen zum Thema?

https://support.sap.com/solution-manager/usage-rights.html


Was mache ich, wenn ich noch weitere Fragen habe?

Wenn Ihnen hier eine Frage fehlt, dann melden Sie sich bitte bei mir und ich beantworte diese Ihnen gern. Ich werde Frage und Antwort anschließend hier im Blogbeitrag allen Interessierten zugänglich machen.

Sind die Aussagen rechtlich verbindlich?

Dies ist keine Rechtsberatung. Die dargestellten Sachverhalte können fehlerhaft, unvollständig oder veraltet sein. Bitte prüfen Sie daher immer die offiziellen SAP-Informationen und konsultieren Sie im Zweifelsfall Ihren SAP-Vertriebs-Ansprechpartner.

SAP Solution Manager 7.2 – Diese ChaRM Transaktionen gibt es nicht mehr

Gehören Sie auch zu denen, die sich lange Listen wichtiger Transaktionscodes aufgebaut haben?

‎Ja!

Na dann können Sie die Liste bald deutlich verkleinern. Denn im ChaRM 7.2 verschwinden zahlreiche Transaktionen aus Ihrem System‎:

Hier ein paar Beispiele:

  • SOLAR_PROJECT_ADMIN
  • SOLAR_EVAL
  • ‎/TMWFLOW/REPORTING
  • /TMWFLOW/REPORTINGN‎
  • ‎/TMWFLOW/TRMO‎
  • ‎/TMWFLOW/PROJ
  • ‎/TMWFLOW/MAINTINST‎
  • ‎/TMWFLOW/MAINTENANCE
  • /TMWFLOW/MAINT (?)
  • /TMWFLOW/LOCKMON
  • /TMWFLOW/CMSCONF
  • ‎/TMWFLOW/CHARMCHK

Folgende Reports verschwinden ebenfalls:

  • /TMWFLOW/SCMA_BTCH_SYNC_UC
  • /TMWFLOW/SCMA_BTCH_SYNC_TEST‎
  • ‎/TMWFLOW/SCHEDULE_IMPORT‎

Ja aber?!

Was aber?

Na wie soll ich denn dann die superwichtigen Funktionen aufrufen? Die brauch ich doch. Heulheulheul.

Na das geht dann halt anders.

Ahh. Danke für die Info.

PS: Im SAP Solution Manager 7.2 Change Request Management wurden die genannten Transaktionen im neuen „Administrations-Cockpit“ zusammengefasst und stark verbessert. Zum Beispiel können nun nachträgliche Registrierungen für die systemübergreifende Objektsperre zentral im SAP Solution Manager für mehrere Transportaufträge gleichzeitig im Batchlauf durchgeführt werden. Darüber hinaus wurden die genannten Reports in den Aufgabenplan verschoben bzw. dort bereits vorhandene Funktionen entsprechend erweitert.

PPS: Sie können Ihre Liste sehr gern um „SLAN – SAP Solution Manager Launchpad“, „SOLADM – Lösungsverwaltung“ und „SOLDOC – Lösungsdokumentation“ erweitern. Außerdem bleiben SOLMAN_SETUP, LMDB und SM_CRM ja erhalten. Ihre Liste ist also nicht ganz leer.

PPPS: Auch SOLMAN_WORKCENTER und SM_WORKCENTER bleiben erhalten starten allerdings wie auch SLAN das „SAP Solution Manager Launchpad“.

SAP Solution Manager 7.2 Change and Release Management (ChaRM)

Im SAP Solution Manager 7.1 Change Request Management gab es eine unüberwindbare Hürde, die ein Release Management unmöglich gemacht hat: Es gab keine Möglichkeit zur Releaseplanung. Zu jedem Projekt gab es stets nur einen aktiven Änderungszyklus. Wir konnten also nie eine Änderung einem zukünftigen Zyklus im Sinne einer Planung zuordnen. Ganz abgesehen davon, dass Änderungsanträge generell keinem Zyklus zugeordnet werden konnten.

Das ist nun mit SAP Solution Manager 7.2 Geschichte: Endlich können wir eine Kette von Releasezyklen planen und nutzen. Dabei dürfen wir sogar verschiedene Branches (z.B. für Major- und Minor-Releases) kombinieren.‎ Unfertige Entwicklungen werden wie gewohnt in den Folgezyklus (der gleichen Branch) umgehangen, sofern diese nicht von Anfang an mit dem Folgezyklus verknüpft waren. Ein Zyklus darf nur produktiv gehen, wenn der Vorgänger produktiv ist. Der Aufgabenplan vom Vorgängerzyklus wird für den Nachfolger (der gleichen Branch) wiederverwendet. Änderungsanträge werden ebenfalls den Zyklen zugeordnet. Und es besteht optional die Möglichkeit, die Transportsteuerung komplett zu deaktivieren, falls lediglich der ChaRM-Workflow genutzt werden soll.

Was aber entgegen der schönen Bilder von SAP SE nicht gehen wird, ist dass verschiedene parallel laufende ChaRM-Releasezyklen bzw. QGM-Szenarien unabhängig voneinander gestartet und ggf. getestet werden, die Go-Lives dann aber synchronisiert durchgeführt werden. Ein releasezyklusübergreifender Aufgabenplan für die gesamte Change-Control-Landschaft ist nämlich aktuell leider nicht vorgesehen. Irgendwie hat SAP SE aber trotzdem nicht geschummelt bzw. gelogen. SAP SE geht nämlich einfach davon aus, dass Projekte zukünftig stets über SAP IT Portfolio and Project Management (SAP ITPPM) gesteuert werden. Und mehrere ITPPM-Projekte lassen sich sehr wohl einem Release(zyklus) zuordnen.

Übrigens gibt es alternativ noch den „Kontinuierlichen Zyklus“ (nur relevant, wenn ausschließlich mit Dringenden Änderungen gearbeitet wird – SAP1 wem das was sagt) und den „Phasenzyklus“ (entspricht nahezu dem alten Implementierungs- bzw. Wartungszyklus mit seinem bekannten Nachteil der Unplanbarkeit). Wir werden folglich in 99% der Fälle mit dem Releasezyklus arbeiten wollen.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten: Die Integration von Change Request Management und Quality Gate Management, die ja erst kürzlich eingeführt wurde, wurde nun wieder aufgehoben. Sprich: Keine Übersicht mehr über parallel laufende Projekte inkl. Status und Meilensteinen. Keine Quality Gates mehr für die einzelnen Systeme der Landschaft.

Der Verlust ist aber wahrscheinlich verschmerzbar. Zum einen hat diese Kombination kaum einer genutzt(, weil sie ja noch so neu war). Und zum anderen kann die neue Release-Planungs-Funktion des ChaRM das irgendwie auch.

Völlig offen ist zur Zeit noch die Frage, wie mit Planänderungen umgegangen wird. Aktuell ist nämlich nur das Anlegen von neuen und Löschen von geplanten Releasezyklen vorgesehen. Doch was passiert, wenn sich der GoLive eines Major-Releases verschiebt und ein weiteres Minor-Release eingeschoben werden muss?

Hoffen wir einfach, dass dieser Fall in der Praxis niemals eintreten wird. 😉

PS: Ob SAP SE wohl mit SAP Solution Manager 7.2 das ChaRM endlich in „Change and Release Management“ umbenennen wird? Sinnvoll wäre es. Denn „Change Request Management“ bzw. die deutsch Übersetzung „Verwaltung von Änderungsanträgen“ war und ist mehr als irreführend.

SAP Solution Manager 7.2 – Lebwohl Dringende Änderung

Hand auf’s Herz: Warum nutzen Sie die Dringende Änderung?

Weil Sie Änderungen unabhängig von der Änderungszyklusphase importieren können?

Das kann die Normale Änderung mit dem Feature „Vorabimport“ auch.

Weil beim Wechsel in „In Entwicklung“ ‎automatisch Transportaufträge angelegt werden und der Prozess somit schneller ist?

Nun das ist einfach nur Konfiguration die auch für Normale Änderungen möglich ist.

‎Weil Sie Transportaufträge sofort freigeben und importieren können und nicht auf einen Importjob warten müssen?

Der Vorabimport kann das auch. Und ab SAP Solution Manager 7.2 gibt es die Möglichkeit des Sofortimportes für Transporte von Kopien.

Weil Sie es lieben ohne Transporte von Kopien zu arbeiten? Weil Sie es toll finden, dass systemübergreifende Anpassungen (z.B. ERP, CRM, BI, Portal) nicht mit einem Änderungsdokument ‎abgebildet werden können? Weil Sie gerne bei Produktivsetzung jede Änderung isoliert importieren und damit Reihenfolgeverletzungen provozieren wollen?

OK. Gewonnen. Dann nutzen Sie bitte weiterhin die Dringende Änderung. Ab SAP Solution Manager 7.2 wurde sie „signifikant“ verbessert und unterstützt jetzt auch Transporte in Sandboxsysteme.

Ich empfehle Ihnen jedoch beim Upgrade auf SAP Solution Manager 7.2 darüber nachdenken, die Dringende Änderung durch die Normale Änderung mit Vorabimport (seit SM 7.1 FP 1) und Sofort-Transportkopie-Import (seit SM 7.2) zu ersetzen. Der große Vorteil: Sie müssen sich nicht bereits am Anfang entscheiden, ob die Änderung außerhalb des Releasezyklus importiert ‎werden soll. Die Entscheidung fällt nach dem erfolgreichen Funktionstest mit Beantragung des Vorabimports. Der zweite Vorteil: Es werden nicht ständig Aufgabenpläne angelegt und abgeschlossen. Der dritte Vorteil: Die Normale Änderung hat nicht die zuvor geschilderten Nachteile der Dringenden Änderung.

Anmerkung am Rande: Natürlich hat auch die Dringende Änderung (Urgent Change) gegenüber der Normalen Änderung (Normal Change) Vorteile…z.B. das Feature „Urgent Change Distribution“.‎ Alles in allem hat die Daseinsberechtigung der Dringenden Änderung durch ChaRM Flex seit Solman 7.1 SP 5 jedoch deutlich abgenommen und dieser Prozess geht mit SAP Solution Manager 7.2 weiter. Die Dringende Änderung gibt es im SAP Solution Manager 7.2 noch und deren Nutzung wird von SAP für Fehlerbeseitigungen (Emergency Changes) und Standardänderungen (Standard Changes) nach wie vor empfohlen. Aber es gibt eben auch Alternativen. Und es ist die Tendenz abzusehen, dass die Dringende Änderung irgendwann (mit SAP Solution Manager 7.3?) sterben wird.

SAP Solution Manager 7.2 – Mehrstufige Abnahme und Freigabe für Produktivsetzung

Haben Sie das Approval Management genauso lieb gewonnen wie ich?

Seit SAP Solution Manager 7.1 war es endlich‎ möglich einen Änderungsantrag durch mehrere Parteien genehmigen zu lassen, bevor die Implementierung startete: Der Anforderer hat den Wunsch geäußert. Der Auftraggeber muss es ja bezahlen. Der Change Manager darf es planen und koordinieren. Der Release Manager möchte die stabile Lösung im Blick behalten. Der Entwicklungsarchitekt sollte zumindest mal drauf schauen, ob es machbar ist und was es kosten wird. Die kaufmännische Abteilung will ein Veto einlegen können, wenn die Bestellung noch nicht da ist. …

Dumm nur, dass‎ das Approval Management pro Vorgang nur einmal nutzbar ist und im Änderungsdokument und/oder Änderungszyklus gar nicht vorgesehen war. Wie soll man denn da einen sauberen mehrstufigen Prozess zur Freigabe für die Produktion abbilden? Ein einfacher Statuswechsel ist da nicht wirklich sinnvoll: Anforderer und Auftraggeber wollten es ja haben. Der Change Manager hat alle Quality Gates erfolgreich passiert. Der Release Manager kann die Produktivsetzung und den anschließenden Support gewährleisten. Der Entwicklungsarchitekt ist mit der Entwicklung und der Dokumentation sehr zufrieden. Der Test Manager hat keine offenen Testfehler zu vermelden. Die kaufmännische Abteilung hat den Geldeingang mit großer Freue registriert. …

‎Gute Neuigkeiten: Das Approval Management ist nun offiziell-optional auch in den Änderungsdokumenten nutzbar. Zur Nutzbarkeit in den Änderungszyklen gibt es aktuell noch keine offizielle Aussage. Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass es auch dort nutzbar ist.

Randnotiz: Mit Konfiguration und ein bisschen Entwicklung ging das auch schon im SAP Solution Manager 7.1. Allerdings war der Funktionsumfang leicht eingeschränkt und die Lösung wurde nicht offiziell unterstützt. Das ist nun endlich vorbei.

Optimierungspotential: Ich empfehle zusätzlich die Nutzung von Kriterienkatalogen zur strukturierten und transparenten Abarbeitung der Bewertung und Genehmigung bzw. Abnahme und Freigabe. Hierfür kann und sollte das Checklisten-Feature genutzt werden, sofern das Approval Management nicht ausreicht. Ein Best-Practice-Content wird von SAP SE leider nicht ausgeliefert (weder für Approval Management noch für Checklisten), kann aber im Rahmen der ChaRM-Einführung mittels Konfiguration kundenspezifisch ausgeprägt werden.

SAP Solution Manager 7.2 – Und wieder brauchen wir neue Vorgangsarten

Beim Upgrade von SAP Solution Manager 7.0 auf 7.1 mussten wir für unsere ChaRM-Vorgänge neue Vorgangsarten konfigurieren (und die Vorgangsdaten aufwendig migrieren oder mit zwei User Interfaces leben). Genau das wird uns bei SAP Solution Manager 7.2 wieder passieren.

Wieso das denn?
Gibt es noch eine Chance auf neue Vorgangsarten zu verzichten?

Das erfahren Sie genau hier:


Erinnern Sie sich noch?

Beim Upgrade von SAP Solution Manager 7.0 auf 7.1 wurden wir von SAP SE unermüdlich darauf hingewiesen, dass sich das Fundament von ITSM und ChaRM grundlegend weiterentwickelt hat und deshalb zwingend neue Vorgangsarten konfiguriert werden müssen. ‎Eine automatische Migration der Konfiguration und der Vorgangsdaten war nicht bzw. nur als Beratungslösung möglich.

‎Und nun?

Diesmal wird alles besser. Keine neue Vorgangsarten (außer für die Änderungszyklen). Und ausschließlich neue oder verbesserte Funktionen.‎

Klingt toll!

Hmmm.

‎Was hmmm?

‎Ja, klingt toll.

Aber?‎

Kein aber. Klingt wirklich toll.

Du bist so merkwürdig.‎
Stimmt das etwa gar nicht?‎

Gute Frage!‎

Es war beim Upgrade von 7.0 auf 7.1 sehr wohl möglich die alten Prozesse (die laufenden und abgeschlossenen) ins SAP Web Client UI zu heben, alle bekannten Funktionen dort verfügbar zu machen und sogar von zahlreichen Verbesserungen (z.B. Zuordnungsblock für Transport- und Landschaftsverwaltung) zu profitieren. Eine Customizing- oder Vorgangsdaten-Migration war niemals wirklich notwendig, da sich das Daten- und Objektmodell nicht verändert hatte. Ledlich das User Interface wurde ausgetauscht.‎

Wollten wir allerdings alle neue Features nutzen und gleichzeitig die alten Dokumente bewahren, mussten wir neue Vorgangsarten konfigurieren. ‎Ein Beispiel: Im SAP Solution Manager 7.0 gab es die Kategorie als einfache Dropdownbox. Im SAP Solution Manager 7.1 gibt es die Multi-Level-Kategorie (MLC). Wollten wir die alten Prozesse im Web UI vollständig betrachten, so brauchten wir die einfache Kategorie auch dort. Diese konnten wir einfach mittels SAP Web UI Konfiguration einblenden und im Gegenzug die MLC (die es ja in 7.0 noch nicht gab) ausblenden‎. Wollten wir die MLC nun jedoch für neue Vorgänge nutzen, mussten wir eine neue Vorgangsart konfigurieren, um hier die MLC einzublenden und die einfache Kategorie auszublenden. Es macht ja keinen Sinn eine Vorgangsart mit beiden Features auszustatten.

Da fällt mir gerade auf: Schlechtes Beispiel. Man hätte ja auch einfach das UI der MLC anpassen können, damit es in Level 1 die einfache Kategorie anzeigt, falls diese gepflegt ist und die MLC eben nicht. Die Kategorie ist also kein gutes Argument für die Notwendigkeit neuer Vorgangsarten. Vielleicht fällt mir ja irgendwann noch ein echtes Argument ein. Jetzt gerade aber nicht…

Ohh. Mist.‎ Hätte uns das damals mal einer gesagt.‎ Aber gut, vergeben und vergessen. Jetzt haben wir ja Solman 7.1 mit ganz vielen ITSM- und ChaRM-Transaktionen. Solman 7.2 steht vor der Tür und diesmal wird alles ganz einfach. Ach ja, da war ja was!?

Genau!

Diesmal gibt es am UI wieder einige nützliche Verbesserungen. Diese sind aber eher marginal. Außerdem gibt es einige neue Features, die aber problemlos auch für Alt-Vorgänge genutzt werden können.

Na gucke mal einer an. Ende gut alles gut.

Ich war noch nicht fertig.

Ach so. Upps. Verzeihung. Bitte fahre fort…

Diesmal gab es eine grundlegende Änderung in der Architektur. Es gibt keine Projekte und Lösungen mehr. Dafür gibt es die eine Lösung mit mehren Change-Control-Landschaften, Branches und Releasezyklen.

‎Neue Prozesse brauchen u.a. die Felder für Change-Control-Landschaft, Branch und Releasezyklus. Auch brauchen sie den Zuordnungsblock „Lösungsdokumentation“.

Alte Prozesse brauchen dagegen das Feld „Projekt“. Außerdem nutzten Sie ja die Zuordnungsblöcke „Projekte“, „Lösungen“ und „Dokumente“.

Wie passt denn das zusammen?

Gar nicht!

Und das heißt???‎ Ohhhh neiiiinnn. Nicht schon wieder neue Vorgangsarten!!!

;-(

Alles wird gut.‎

Anmerkung 1: Aktuell ist SAP Solution Manager 7.2 noch im Ramp-Up. Es besteht also noch die kleine Chance, dass da ein Kunde dabei ist, der ChaRM schon seit SAP Solution Manager 7.1 (oder noch besser 7.0) einsetzt. In diesem Fall muss sich SAP SE zu diesem Thema positionieren, was sie bisher noch nicht getan hat. Vielleicht überrascht uns SAP ja und sorgt dafür, dass das Alt-Projekt im Feld „Change-Control-Landschaft angezeigt wird und dass die Zuordnungsblöcke „Projekte“, „Lösungen“ und „Dokumente“ nur eingeblendet werden, wenn es da auch was zu sehen gibt. Dann bräuchten wir nämlich keine neuen Vorgangsarten und würden uns ein teures und aufwendiges Migrationsprojekt sparen können.

Anmerkung 2: SAP SE wird eine automatische Migration für den Projekt- und Lösungs-Content anbieten, die sogenannte „Content-Aktivierung“. Außerdem wird SAP SE eine manuelle Migration der ChaRM-Projekte mit ihren Logischen Komponenten zu Change-Control-Landschaften, Branches, Logische Komponentengruppen und Logische Komponenten anbieten. Sollten also ChaRM-Alt-Vorgänge mit einem ChaRM-Projekt verknüpft sein, für das sowohl der Content als auch die Change-Control-Landschafts-Definition migiriert werden, so können diese wie neue Vorgänge betrachtet (und sofern noch nicht abgeschlossen) bearbeitet werden. Problematisch sind und bleiben jedoch Vorgänge die auf ChaRM-Projekten basieren, die nicht (vollständig) migriert werden. Laufende Wartungsprojekte werden in der Regel migriert werden, vergangene Implementierungs- oder Upgradeprojekte dagegen wahrscheinlich eher nicht.

SAP CRM Transaction Flow Analyzer for SAP Solution Manager 7.1 and 7.2 ITSM and ChaRM

Requirement

In SAP Solution Manager we are using IT Service Management and Change Request Management. We are using a lot of Transaction Types (Incident, Problem, Service Order, Service Request, Knowledge Articles, Change Request, Normal Change, Urgent Change, Administrative Change, General Change, Defect Correction) which are linked to each other using the Document Flow feature.

To understand the whole end-to-end process it is needed to get an overview of all involved processes and there linkage to each other.

The assignment block „Related Transactions“ or „Transaction History“ is a flat list showing only the direct assigned Transactions which are mostly the direct predecessor or successors.

We want to have a feature to see all Transactions and their connections in one screen. In former SAP CRM based on SAP GUI there was such a feature as part of the Document Flow tab to show the Document Flow in a tree view. But the SAP Web Client UI solution don’t have such a feature yet.

Good News: This feature is available in SAP Solution Manager 7.1 (with little development) and 7.2 (maybe without development).

SAP CRM 7.0 Standard Solution

After implementing SAP note 2272867 – Transaction History Treeview format (including some manual activities to allow dynamic navigation to Transaction Analyzer application, to define icons for every used process type and to adjust UI configuration of Transaction Analyzer) there is a new button „Transaction Analyzer“ available in the Transaction History tab. If we click this button, we could navigate to the Transaction Analyzer app which is visualizing the whole Transaction Flow based on the current Transaction as tree view.

However, there exist several kind of „Transaction History“ or „Related Transactions“ assignment blocks. Currently this solution is working for view BTDOCFLOW/HdrDocFlow. resp. window BTDOCFLOW/HdrWindowOVE only.

This solution is not working for the „Related Transactions“ assignment block of ChaRM, because here UI component AIC_CM_REL_TSER/MainWindow or BTDOCFLOW/MainWindow is used instead of BTDOCFLOW/HdrWindowOVE.

For ITSM this is working fine, if BTDOCFLOW/HdrWindowOVE is used instead of SRQM_REL_TSER/MainWindow.

In SAP Solution Manager 7.1 SP 12 or higher we can find the Transaction Analyzer independently in the „Service Operations“ Work Center Page of Business Role „SOLMANPRO“. However here we have to search for a Business Transaction first before we can navigate thru the Transaction Flow of it.

SAP Solution Manager 7.2 Standard Solution

In SAP Solution Manager 7.2 there is a tree view feature integrated in the Inbox search. However, this feature is similar, but not equal to the Transaction Analyzer feature. At the moment it is not known whether the integrated Transaction Analyzer is available in SAP standard of SAP Solution Manager 7.2 ITSM and ChaRM.

SAP Solution Manager 7.1 Development Solution

We want to use solution AIC_CM_REL_TSER/MainWindow or SRQM_REL_TSER/MainWindow. But we also want to have the feature „Transaction Analyzer“ available.

This is possible with only little development:

1. Please implement SAP note 2272867 – Transaction History Treeview format (including manual activities).

2. Please enhance method DO_PREPARE_OUTPUT of class CL_AIC_CM_R_RELATEDTSERVI_IMPL and add following code snippet to the end:

*Show "Transaction Analyzer" button in toolbar.
*Code snippet was copied from CL_BTDOCFLO_HDRDOCFLOW_IMPL->DO_PREPARE_BUTTONS (BTDOCFLOW/HdrDocFlow) at 11.02.2016.

data:
ls_button like line of mt_toolbar_buttons.

CLEAR ls_button.
ls_button-text     = cl_wd_utilities=>get_otr_text_by_alias( 'CRM_UIU_BT/TRANSACTIONANALYZER' ). "#EC NOTEXT
ls_button-on_click = 'TRANSACTION_ANALYZER'.            "#EC NOTEXT
ls_button-enabled  = abap_true.
ls_button-id       = ls_button-on_click.
APPEND ls_button TO mt_toolbar_buttons.

3. Please repeat step (2) for method DO_PREPARE_OUTPUT of class CL_SRQM_REL_RELATEDTSERVI_IMPL if you need this feature for SRQM_REL_TSER/MainWindow as well. In current release you have to enhance super class CL_CRM_UIU_TVEL_WD_CONTROLLER because CL_SRQM_REL_RELATEDTSERVI_IMPL has no own method implementation.

4. Please enhance method DO_HANDLE_EVENT of class CL_SRQM_REL_RELATEDTSERVI and add following code snippet to the end:

*Call Transaction Analyzer.
*Code snippet was copied from CL_BTDOCFLO_HDRDOCFLOW_IMPL->EH_ONANALYZE (BTDOCFLOW/HdrDocFlow) at 11.02.2016.

if htmlb_event_ex->event_server_name = 'TRANSACTION_ANALYZER'.

DATA:
lv_dyn_nav_supported TYPE abap_bool,
lr_nav_serv          TYPE REF TO if_crm_ui_navigation_service,
lr_nav_descr         TYPE REF TO if_bol_bo_property_access,
* lr_controller TYPE REF TO cl_btdocflo_bspwdcomponen_impl, "deleted during copy from original
lr_col               TYPE REF TO if_bol_bo_col,
lr_entity            TYPE REF TO cl_crm_bol_entity,
lr_current           TYPE REF TO if_bol_bo_property_access,
lr_coll_wr           TYPE REF TO cl_bsp_wd_collection_wrapper.

CONSTANTS
lc_display TYPE crmt_ui_actions VALUE 'B'. "create

cl_crm_ui_descriptor_obj_srv=>create_ui_object_based(
EXPORTING iv_ui_object_type   = if_crm_uiu_object_types_const=>gc_crmdfa
iv_ui_object_action = lc_display
RECEIVING rr_result           = lr_nav_descr ).

CHECK lr_nav_descr IS NOT INITIAL.

CREATE OBJECT lr_col
TYPE
cl_crm_bol_bo_col.

lr_col->insert( iv_bo    = lr_nav_descr
iv_index = 1 ).

* check if navigation to email creation is possible
lr_nav_serv = cl_crm_ui_navigation_service=>get_instance( ).
TRY.
lv_dyn_nav_supported = lr_nav_serv->is_dynamic_nav_supported(
ir_descriptor_object = lr_nav_descr ).
CATCH cx_sy_ref_is_initial.
ENDTRY.

IF lv_dyn_nav_supported = abap_true.
* Get the current entity
* lr_controller ?= me->comp_controller. "deleted during copy from original
* lr_coll_wr = lr_controller->typed_context->parentnode->get_collection_wrapper( ). "deleted during copy from original
lr_coll_wr = me->typed_context->btadminh->get_collection_wrapper( ).               "added during copy from original
lr_entity ?= lr_coll_wr->get_current( ).
CHECK lr_entity IS BOUND.
lr_entity = lr_entity->get_parent( ).
lr_current ?= lr_entity.
CHECK lr_current IS BOUND.

CHECK lr_col IS BOUND.
lr_col->add( lr_current ).

* navigate
lr_nav_serv = cl_crm_ui_navigation_service=>get_instance( ).
lr_nav_serv->navigate_dynamically( iv_data_collection = lr_col ).
ENDIF.

endif.

Note: I prefer to implement these enhancements using the implicit enhancement technique. Of course, there is the possibility to use the SAP Web Client UI enhancement technique. But then we have to enhance the UI components and views first to be able to enhance the mentioned view controllers. The development effort will be the same. But the support effort will be higher especially for future upgrades. Still now, there is no way to upgrade SAP Web UI enhancements in a proper way. UI component repositories can be adjusted automatically, that is fine. But there is no check whether method redefinitions/enhancements needs to be checked as well and there is no way to adjust resp. merge view page content (html) during upgrade.

SAP Solution Manager 7.2 Management von Bearbeitungszeiten (Management of Processing Times)

Das Management von Bearbeitungszeiten ermöglicht Ihnen die Überwachung der Reaktions- und Bearbeitungszeiten Ihrer Serviceorganisation. Sie können damit die Einhaltung der Vereinbarungen kontrollieren, die Sie mit Ihren Kunden, Partnern und Ihrer eigenen Organisation getroffen haben. Das Management von Bearbeitungszeiten soll Ihnen dabei helfen, Ihre Prozesse sowie Ihr Vertragsdesign zur Erbringung von Serviceleistungen zu optimieren.

Sie können einzelne Zeiträume festlegen, die Ihren Servicemitarbeitern zwischen dem Beginn und dem Abschluss eines oder mehrerer Bearbeitungsschritte zur Verfügung stehen. Mit diesem Framework können Sie die geplanten mit den tatsächlichen Reaktions- und Bearbeitungszeiten vergleichen. Pausenzeiten (z.B. Keine Arbeit an Wochenenden oder Status „Kundenaktion“) werden entsprechend berücksichtigt.

Beispiele:

Sie haben mit Ihren Kunden Service Level Agreements (SLAs) hinsichtlich Erstreaktionszeit und Gesamtbearbeitungszeit abhängig vom Service und der Priorität vereinbart. Sie möchten diese nun überwachen, reporten und ggf. eskalieren. Auβerdem haben Sie innerhalb Ihrer Organisation Operational Level Agreements (OLAs) vereinbart. Zum Beispiel möchten Sie Erstreaktionszeit und Gesamtbearbeitungszeit für First Level Support (Service Desk), Second Level Support (interne Anwendungsbetreuung) und Third Level Support (externer Support inkl. SAP AGS) separat messen, überwachen, reporten und im Bedarfsfall eskalieren.

Sie haben mit Ihren Kunden und ihrer Organisation SLAs und OLAs hinsichtlich Erstreaktionszeit und Gesamtbearbeitungszeit für die Bearbeitung von Änderungsvorgängen vereinbart. Zum Beispiel möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Entwickler zeitnah mit der Entwicklung beginnen und die ursprüngliche Aufwandsschätzung einhalten. Gleiches gilt für die Tester auf Kundenseite. Auch Ihre Führungskräfte sollten zeitnah und zügig Genehmigungen erteilen. Zudem möchten Sie sicherstellen, dass Dringende Änderungen auch wirklich schnell umgesetzt, getestet und produktiv gesetzt werden und nicht monatelang im System schlummern.

Ihnen reichen die KPIs IRT (Initial Response Time) und MPT (Maximum Process Time) prinzipiell aus. Allerdings hätten Sie gern noch feinere Abstufungen und nicht nur „Grün“, „Gelb“, „Rot“.

Unterstützte Szenarien:

  • IT Service Management
  • Change Request Management

Features:

  • Definition beliebig vieler KPIs für Reaktion und Bearbeitung (Es können mehrere KPIs definiert und mehrere Messungen parallel durchgeführt werden.)
  • Gruppierung von KPIs nach Unternehmensgrund und Partner
  • Festlegen von geplanten Dauern für Reaktion und Bearbeitung
  • Festlegen von Pausenzeiten (Bereitschaftszeiten), Startstatus, Endstatus, Pausenstatus sowie Kriterien für den Neustart oder die Fortsetzung der Messung
  • Findung relevanter Ziel-/Planwerte abhängig von Geschäftspartner, Vertrag, Produkt, Konfigurationselement, Organisation, Priorität, Kategorie, …
  • Definition von Schwellenwerten inkl. Anzeige als Grafikelement (Icon) und inkl. Benachrichtigung bzw. Eskalation
  • Dynamische Berechnung von Terminen, Dauern, Schwellenwerten und KPI Substatus (Initial, Wird ausgeführt, Angehalten, Abgebrochen, Gestoppt)

Abgrenzung:

Im SAP Solution Manager IT Service Management gibt es das Feature „Service Level Agreement Management“ (SLAM). Auch das SAP CRM bietet ein solches Feature an. Beide Lösungen sind funktional komplett gleich und technisch zum Groβteil identisch, in einigen Details jedoch grundlegend verschieden. Beide Lösungen bieten bei weitem nicht die Flexibilität wie das Feature zum Management von Bearbeitungszeiten. Mittels SLAM sind nämlich nur zwei KPIs, nämlich IRT (Initial Response Time) und MPT (Maximum Process Time) pro Geschäftsvorgang messbar.

Weitere Informationen:

http://help.sap.com/saphelp_crm700_ehp03/helpdata/de/3f/72d7442e394ec3bdefb2f4a2373ca6/content.htm?frameset=/de/3f/72d7442e394ec3bdefb2f4a2373ca6/frameset.htm&current_toc=/de/df/379cd1ec6c4de5984f38bd30b03a9c/plain.htm&node_id=43&show_children=true#jump43

http://help.sap.com/saphelp_crm700_ehp03/helpdata/de/46/42bdf3e3940db9e10000000a1553f6/content.htm?frameset=/de/46/42bdf3e3940db9e10000000a1553f6/frameset.htm&current_toc=/de/df/379cd1ec6c4de5984f38bd30b03a9c/plain.htm&node_id=51&show_children=true#jump51

http://help.sap.com/saphelp_crm700_ehp03/helpdata/de/37/dd77e9a05743acb52d270b7fc4f78d/content.htm?frameset=/de/3f/6e181689414a218c6d4a9e25436174/frameset.htm&current_toc=/de/df/379cd1ec6c4de5984f38bd30b03a9c/plain.htm&node_id=56

http://help.sap.com/saphelp_sm72_sp01/helpdata/de/59/7185331da34b1c84441cc50160279b/content.htm?frameset=/de/7e/cf1961d7b84245bdc4302204512c32/frameset.htm&current_toc=/de/37/24fe53582e0114e10000000a174cb4/plain.htm&node_id=829

SAP Solution Manager 7.2 Rangfolge (Transaction Ranking)

Sie sind noch nicht überzeugt, dass der SAP Solution Manager 7.2 einen Mehrwert für Sie bieten und sich ein zügiger Upgrade lohnen könnte? Nun heute präsentiere ich Ihnen ein ITSM und ChaRM Feature, das Ihre Meinung definitiv ändern wird!

Die Rangfolge:

Anhand der Rangfolge können Sie Servicevorgänge klassifizieren. Die Rangfolge ist in allen Kontexten sichtbar, in denen eine schnelle Validierung von Servicevorgängen erforderlich ist, z.B. in der Suchergebnisliste, in der Inbox oder im Arbeitsvorrat. Durch das Sortieren der Suchergebnisliste bietet die Rangfolge von Vorgängen eine Entscheidungshilfe für die Einplanung von Support-Aufgaben und informiert die Benutzer über die Wichtigkeit, einen bestimmten Servicevorgang zu bearbeiten.

Beispiel:

Die Rangfolge einer Störung soll abhängig von deren Priorität sein. Sie soll sich jedoch erhöhen, wenn der Vorgang eskaliert wird oder wenn das angeforderte Ende näher rückt. Wenn jedoch der Status auf „Kundenaktion“ steht, soll die Rangfolge herabgesetzt werden, da ja gerade eh nichts getan werden kann.

Die Rangfolge einer Änderung soll abhängig von deren Priorität sein. Sie soll sich jedoch erhöhen, wenn der Implementierungsaufwand gering ist (sogenannter Quick-Win). Wenn jedoch Abhängigkeiten zu anderen Änderungen bestehen und diese noch nicht fertig implementiert sind oder wenn die Konzeption noch nicht abgeschlossen ist, soll die Rangfolge herabgesetzt werden, da mit der Implementierung eh noch nicht begonnen werden kann.

Weitere Informationen:

http://help.sap.com/saphelp_sm72_sp01/helpdata/de/07/30d3544039713be10000000a44176d/content.htm?frameset=/de/eb/aed653bb13af20e10000000a4450e5/frameset.htm&current_toc=/de/37/24fe53582e0114e10000000a174cb4/plain.htm&node_id=785

http://help.sap.com/saphelp_crm700_ehp03/helpdata/de/42/e61cfcfcd84a968eda69d0302e1ffe/content.htm?frameset=/de/3a/cea8aaadc44f3fa65c54053fd07c7a/frameset.htm&current_toc=/de/df/379cd1ec6c4de5984f38bd30b03a9c/plain.htm&node_id=28

SAP Solution Manager 7.2 Notizen (Notes, Texts)

Kennen und nutzen Sie im IT Service Management (ITSM) oder Change Request Management (ChaRM) den Zuordnungsblock „Textverwaltung“ bzw. „Text Management“ (UI-Komponente AIC_LONGTEXT)? Nun dann habe ich jetzt eine schlechte Neuigkeit für Sie: Es gibt ihn im SAP Solution Manager 7.2 (möglicherweise) nicht mehr (lange).

Oh shit!!!
Was nun?
Wie soll ich denn da meine Texte pflegen?

Keine Panik. Ich habe auch eine gute Nachricht für Sie: Dieser Zuordnungsblock ist jetzt Teil des SAP CRM Standards und bietet Ihnen Hyperlinks, Textvorlagen, Schlüsselwörter (Keywords) und textartspezifisch aktivierbare Formatierfunktionalitäten (Fett, Kursiv, Unterstreichen, Linksbündig, Rechtsbündig, Blocksatz, Aufzählung, …).

Und wo ist der Haken?

Da ist er: Die Textvorlagen werden anders gespeichert, so dass eine manuelle Migration notwendig ist. Das Formatierungsfeature muss explizit pro Textart aktiviert werden.

Wie geht es weiter?

Im Rahmen des Customer Influence Programms „CRM 2016“ wurde ein Projekt „New Texts in SAP CRM“ gestartet um zahlreiche weitere Anforderungen zu bündeln und umzusetzen. Geplant ist eine Auslieferung Anfang 2017 als Support Package des SAP CRM 7.0 EhP 3 (und folglich auch des SAP Solution Manager 7.2). Folgende Improvements sind geplant:

  • Multi-log capabilities (Currently only one log is supported)
  • Rich-text capabilites (currently CRM and SM 7.1/7.2 support only bold, underline and italic)
  • Editable header/item note with rich-text capabilities (currently only plain text is supported here)
  • Copy & Paste of rich-text (is currently not supported)
  • Copy & Paste of images (is currently not supported)

Weitere Informationen:

http://help.sap.com/saphelp_sm72_sp01/helpdata/de/1c/2c614f5eb5443abd4e14a56e555d3b/content.htm?frameset=/de/07/30d3544039713be10000000a44176d/frameset.htm&current_toc=/de/37/24fe53582e0114e10000000a174cb4/plain.htm&node_id=796

http://help.sap.com/saphelp_crm700_ehp03/helpdata/de/9d/91da4a9ec44865821709e38d00c25e/content.htm?frameset=/de/9d/91da4a9ec44865821709e38d00c25e/frameset.htm&current_toc=/de/df/379cd1ec6c4de5984f38bd30b03a9c/plain.htm&node_id=37&show_children=true#jump37

https://influence.sap.com/ct/ct_a_view_blog.bix?c=2A9FA46A-2F06-4E16-AB9A-44FF3A8C873D&bID=6830C027-84E8-4CD5-B706-AE499E6EDE1F

https://influence.sap.com/ct/getfile.bix?f=D008D4F6-F468-475F-86FE-49C65361F003&c=2A9FA46A-2F06-4E16-AB9A-44FF3A8C873D

SAP Solution Manager 7.2 Abonnements & Benachrichtigungen (Subscriptions & Notifications)

Das Benachrichtigungs-Framework ermöglicht es Ihnen, Ihre Anwender über Status und Fortschritt der Geschäftsvorgänge auf dem Laufenden zu halten. Sie können für sich selbst oder eine Gruppe von Personen ein Abonnement für einen Vorgang oder mehrere Vorgänge anlegen.

Beispiele:

  • Sie möchten sicherstellen, dass alle an einem Änderungsvorgang involvierte Parteien bei einer Änderung dieses Vorganges informiert werden.
  • Sie sind der zentrale Ansprechpartner für einen Kunden. Sie möchten automatisch informiert werden, wenn der Kunde Ihren Service-Desk kontaktiert.
  • Sie sind Anforderer einer Änderung. Sie möchten über den Fortschritt der Implementierung dieser Änderung informiert werden.
  • Sie sind der Bearbeiter einer Störung. Sie möchten informiert werden, wenn kritische Bearbeitungszeitschwellenwerte erreicht werden.

Unterstützte Szenarien:

  • IT Service Management
  • Change Request Management

Features:

  • Abonnement definieren
  • (Abonnement genehmigen)
  • Abonnement abbonieren
  • Einzelnen Geschäftsvorgang abonnieren

Bedingungsattribute für Abonnements:

  • Partnerfunktionen
  • Priorität
  • Bearbeitungszeiten/Eskalationen

Inhalt:

  • Kundenspezifische personalisierte HTML-E-Mail-Formulare mit Platzhaltern

Kommunikationskanal:

  • E-Mail
  • SMS
  • Alert
  • Web-Service

Empfänger:

  • Benutzer
  • Geschäftspartner
  • direkte Mitarbeiter einer Organisationseinheit

Abgrenzung und Ausblick:

  • Endanwender haben durch dieses Framework die Möglichkeit, sich bei Bedarf über bestimmte Transaktionsänderungen zu informieren. Die Funktionalität ist ähnlich zu den Subscription-Funktionalitäten von Collaborations-Plattformen (z.B. SCN).
  • Es ist möglich, konkrete Empfänger direkt am Abonnement zu hinterlegen. Ein explizites Abonnieren ist dann nicht mehr notwendig. Auch ist es möglich, das Abbestellen von bestimmten Abonnements zu verhindern. Empfänger haben dann keine Möglichkeit, die Benachrichtigung abzuwählen.
  • Unklar ist, ob als Empfänger nur statische Nutzer bzw. Nutzergruppen gewählt werden können, oder ob auch dynamische Empfänger (z.B. Partnerfunktionen des jeweiligen Vorganges) möglich sind. Unklar ist auch, ob die Abonnenments transportierbar sind.
  • Würde der vorangehende Punkte positiv beantwortet werden können, so lieβen sich durch dieses Framework nahezu sämtliche (durch PPF-Aktionen ausgelöste) E-Mail-Benachrichtigungen sehr elegant ablösen. Ansonsten eben nicht: Ist die Benachrichtigung vom Typ Push bzw. Pflicht und nur für einen dynamisch ermittelbaren Empfängerkreis, dann nutze das PPF-Aktions-Framework. Ist die Benachrichtigung vom Typ Pull bzw. Optional oder eher für einen statischen Empfängerkreis (inkl. Alle), dann nutze das Benachrichtigungs-Framework.
  • Unklar ist auch, ob das Framework nur Geschäftsvorgänge unterstützt, oder ob auch Stammdatenänderungen (z.B. Geschäftspartnerdaten) abonniert werden können. Dieses Feature wird ja bereits von zahlreichen Collaborations-Plattformen angeboten um Datenmissbrauch (Hacking) zu unterbinden und ist folglich auch hier sinnvoll.

Weitere Informationen:

SAP Solution Manager 7.2 Schwarzes Brett (Bulletin Board)

Das Bulletin Board ermöglicht das Hinterlegen von objektbezogenen Kurzinformationen. Diese Informationen werden angezeigt, sobald mit diesen Objekten gearbeitet wird und die definierten Voraussetzungen (Gültigkeit, Zielgruppe, Berechtigungen) erfüllt sind.

Beispiele:

  • Ein Drucker steht vorrübergehend nicht zur Verfügung. Sie möchten alle Meldungserfasser und Meldungsbearbeiter, die einen Incident zu diesem Konfigurationselement eröffnen oder bearbeiten wollen, proaktiv informieren.
  • Der CutOver eines Groβprojektes steht kurz bevor. Sie möchten alle Entwickler, die einen Änderungsvorgang bearbeiten wollen, proaktiv über den Meilenstein und den damit verbunden Code-Freeze informieren.
  • Ein Anwender möchte einen Incident für ein konkretes Serviceteam erstellen. Sie möchten dem Meldungserfasser Informationen zu dem Serviceteam zur Verfügung stellen, die sich auf Verfügbarkeitszeiten, Bearbeitungszeiten / Eskalationen und üblicherweise zuordenbare Themen beziehen.

Unterstützte Szenarien:

  • IT Service Management
  • Change Request Management
  • Master Data Management (SAP CRM Geschäftspartner)

Unterstützte Objekte:

  • Geschäftspartner
  • IBase Komponenten (LMDB Objekte + CMDB Objekte)

Eigenschaften:

  • Gültigkeitszeitraum
    -> Temporäre oder dauerhafte Informationen verwaltbar.
  • Priorität
    -> Bei „sehr hoch“ erscheint ein Popup.
  • Zielgruppe/Kontext (Geschäftspartnerbeziehung, Partnerfunktion, UI-Objekt)
    -> Separierung nach ITSM und ChaRM oder Meldungserfasser und -bearbeiter möglich.
  • Sichtbarkeit (Ich, Mein Team, Alle)
    -> Private, teaminterne oder allgemeine Informationen verwaltbar.

Aktuelle Grenzen:

  • Das Hinterlegen von Kurznachrichten an Servicevorgänge (Sichtbar in allen verknüpften Vorgängen) ist nicht möglich. Somit ist es nicht möglich, Kurzinformationen von Störungen über Probleme, Änderungsanträge zu Änderungsdokumenten zu kommunizieren.
  • Aus gleichem Grund ist es nicht möglich, projektbezogene Kurzinformationen an Änderungs- und Releasezyklen (und Branchen) zu hinterlegen, die dann in allen verknüpften Änderungsvorgängen sichtbar sind.
  • Kurzinformationen können nicht abhängig von der Kategorie oder dem Anwenderstatus konfiguriert bzw. angezeigt werden. Somit ist es nicht möglich Informationen nur in der Entwicklungsphase oder nur kurz vor Produktivsetzung anzuzeigen.
  • Die Kurznachricht an der IBase-Komponente wird nur angezeigt, wenn diese direkt im Vorgang verwendet wird. Kurzinformationen zum Entwicklungs- oder Qualitätssicherungssystem werden somit nicht im ChaRM angezeigt, da hier stets nur das Produktionssystem direkt referenziert wird.

Ideen für projektbezogene Kurzinformationen:

  • IBase-Komponente: Sichtbar für alle. Keine Separierung möglich.
  • Vorgangsart/Partnerfunktion: Projekte und Wartung nutzen verschiedene Vorgangsarten (und Partnerfunktionen). Dann ist Separierung Projekt vs. Wartung möglich.
  • Geschäftspartner: Identifizierung des Projektes durch spezielle Partnerfunktion „Projekt“ mit speziellem Geschäftspartner. Dann ist Separierung der einzelnen Projekte möglich.

Ideen für statusbezogene Kurzinformationen:

  • UI-Objekttyp + Subobjekttyp: Subobjekttyp ist aktuell die Vorgangsart. Dies kann mittels Entwicklung zu „Vorgangsart_Kategorie_Status“ geändert werden. Dann wären auch kategorie- und statusabhängige Kurzinformationen möglich. Als Nebeneffekt wären dann auch statusabhängige UI-Konfigurationen möglich, was mit Blick auf statusabhängige Pflicht- und Anzeigefelder einen nützlichen Mehrwert darstellen würde.

Weitere Informationen:

DSAG Thementage SAP Solution Manager 7.1 / 7.2 – Es sind noch Plätze frei

Am 26./27.01.2016 finden die diesjährigen DSAG-Thementage zum SAP Solution Manager statt. Hier werden von SAP SE detaillierte Informationen zum SAP Solution Manager 7.2 präsentiert.

Aktuell sind noch 45 Plätze frei. Der Anmeldeschluss ist der 21.01.2016.

Die Teilnahme lohnt sich!

https://www.dsag.de/veranstaltungen/2016-01/thementag-sap-solution-manager-71-72

Bei den DSAG Technologietagen und dem DSAG Jahreskongress wird der SAP Solution Manager 7.2 sicherlich ebenso die führende Rolle spielen, wie bei den beiden separaten Arbeitskreistreffen.

http://techtage.dsag.de/
http://kongress.dsag.de/
https://www.dsag.de/veranstaltungen/2016-06/ak-sap-solution-manager-treffen
https://www.dsag.de/veranstaltungen/2016-11/ak-sap-solution-manager-treffen

Und dann gibt es ja noch die Arbeitsgruppen des Arbeitskreises Solution Manager, mit jeweils eigenen Events und Themen (rund um den SAP Solution Manager 7.2).

https://www.dsag.de/arbeitsgremien/ag-e2e-testing
https://www.dsag.de/arbeitsgremien/ag-testmanagement
https://www.dsag.de/arbeitsgremien/ag-projektmethodik
https://www.dsag.de/arbeitsgremien/ag-sap-solution-manager-architektur
https://www.dsag.de/arbeitsgremien/ak-infrastruktur-betrieb
https://www.dsag.de/arbeitsgremien/ak-ccc-service-support

Das Jahr 2016 wird somit definitiv nicht langweilig…

SAP Solution Manager 7.2 – Ramp-Up erfolgreich gestartet!

Am 15. Dezember 2015 hat das Ramp-Up für den SAP Solution Manager 7.2 erfolgreich begonnen. Seit diesem Zeitpunkt stehen für Rampup-Kunden und Nicht-Rampup-Kunden detaillierte Informationen zum neuen Release zur Verfügung:

SCN -> SAP Solution Manager 7.2 Ramp-Up
Kickoff-Video (Offizieller Startschuss)

SAP Help -> SAP Solution Manager 7.2 Guides and Documentations
Leitfäden und Dokumentationen (inkl. SAP Online Library)

SAP Early Knowledge Transfer -> SAP Solution Manager 7.2 Learning Maps
Learning Maps (Videos und Powerpoints zu neuen und veränderten Features)

SCN -> Solution Manager 7.2 Information
Cloud-Angebot (kostenfreies Ansehen und Ausprobieren des neuen Releases)

SCN -> CRM Web Client Improvements – beneficial also in SAP Solution Manager 7.1
Downport ausgewählter Improvements (SAP-Hinweise für Solman 7.1)

SAP Solution Manager 7.2 Ramp-Up – Es geht los!!!

Seit Mitte November können sich SAP-Kunden und -Partner für die Teilnahme am Ramp-Up des SAP Solution Manager 7.2 anmelden. Der Ramp-Up selber beginnt Mitte/Ende Dezember 2015 und endet mit der generellen Verfügbarkeit des SAP Solution Manager 7.2 im Juli 2016.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://websmp206.sap-ag.de/~form/handler?_APP=00200682500000002672&_EVENT=DISPLAY&_SCENARIO=01100035870000000122&_HIER_KEY=501100035870000012742&_HIER_KEY=601100035870000129219&_HIER_KEY=601100035870000219234&_HIER_KEY=601200252310000010455&

SAP Solution Manager 7.1 Support Package Stack 14 kommt in KW 40

Auf den SAP Solution Manager 7.2 müssen wir noch ca. ein halbes Jahr warten. Deutlich eher, nämlich bereits in KW40 (ab 28.09.2015), wird laut SAP Support Package Stack Schedule der Support Package Stack 14 (SPS 14) für den SAP Solution Manager 7.1 verfügbar sein.

Ursprünglich wurde die Verfügbarkeit bereits für KW39 angekündigt. In KW 39 wurde die Auslieferung jedoch um eine Woche verschoben. Es ist nicht davon auszugehen, dass es analog zu 7.2 zu weiteren Verschiebungen kommen wird, da dieser Patch überwiegend Fehlerkorrekturen enthält, die per Zentralhinweis oder Seiteneffektreport schon ausführlich bei Endkunden getestet wurde ;-). Außerdem ist SP 14 technisch schon lange finalisiert und es laufen bereits die Hinweissammlungen für SP 15

Wenn Sie aktuell planen, den Zentral- bzw. Stammhinweis für SPS 13 (oder SPS 12 oder …) zu aktualisieren sollte Sie auf SPS 14 warten. Durch Upgrade auf SPS 14 ersparen Sie sich die manuellen Vor- und Nacharbeiten und Sie bekommen auch die SAP-Hinweise, die SAP nicht in den Zentralhinweis gesteckt hat.

Bei der Durchsicht der ChaRM-Hinweise fällt auf, dass einige Verbesserungen für die Vorgangssuche kommen werden. Die Performance kann sicherlich noch einige Optimierungen vertragen. Anscheinend zeigte die Vorgangssuche aber bisher auch echt falsche Informationen an. Wollen wir hoffen, dass die Vorgangssuche nun richtig schnell und immer die richtigen Daten anzeigen wird…

OK, OK…weniger manuelle Vor- und Nacharbeiten beim Implementieren des Zentralhinweises und ein paar Fehler weniger sind ja ganz nett. Aber lohnt sich denn der Upgrade überhaupt, wenn mein Zentralhinweis relativ aktuell ist? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Der SPS 14 enthält ganze 275 SAP Solution Manager Hinweise. Davon ist definitiv nur ein Bruchteil im Zentralhinweis älterer SAP Solution Manager Patches enthalten. Der SPS 14 enthält aber auch ein neues Support Package der CRM-Komponente (mit 1701 SAP-Hinweise) und ein neues Support Package der SAP-BASIS-Komponente (mit 1542 SAP-Hinweisen). Und dann gibt es ja noch die Cross-Application-Komponente, die SAP-Application-Platform-Komponente, die ST/PI- und CTS-Plugins und … bei den vielen großen Zahlen wird mir ganz schwindlig…hier noch schnell die Antwort: Ja es lohnt sich!

Update: Mittlerweile ist KW 40 Vergangenheit und SAP Solution Manager 7.1 SP 14 offiziell verfügbar: SAP Solution Manager 7.1 SP 14 Online Library.

SAP Solution Manager 7.2 ITSM und ChaRM (SAP CRM 7.03 Features)

Ein Blick in die SAP CRM Release Notes offenbart: Das SAP CRM 7.0 EhP 2+3 enthält zahlreiche Verbesserungen im Umfeld SAP Web Client UI, SAP CRM Service und SAP CRM IT Service Management.

Der SAP Solution Manager 7.1 basiert auf SAP CRM 7.0 EhP 1, während der SAP Solution Manager 7.2 auf SAP CRM 7.0 EhP 3 basieren wird. Große Teile der SAP-CRM-Verbesserungen werden aufgrund der technischen Abhängigkeiten (un-)mittelbar für das SAP Solution Manager Change Request Management und SAP Solution Manager IT Service Management verfügbar und nutzbar sein.

Folglich wissen wir bereits heute, auch ohne offizielle Ankündigung seitens der SAP SE, welche neuen Features für ITSM und ChaRM verfügbar und nutzbar sein werden.

Bitte beachten Sie, dass einige Features ggf. zusätzliche SAP-CRM-Lizensen bedürfen, der Funktionsumfang aus technischen Gründen eingeschränkt sein kann, die Unterstützung ggf. möglich aber vom SAP Solution Manager Support weder bestätigt noch unterstützt/supportet wird. Außerdem kann es sein, dass einige Features gar nicht oder nur mit zusätzlichem Konfigurations- und Entwicklungsaufwand nutzbar gemacht werden können. Und natürlich wird es auch andere Neuerungen und Funktionsverbesserungen geben, die nicht aus dem SAP CRM kommen. Welche Features offiziell unterstützt werden, erfahren Sie im SAP Support Portal: SAP Solution Manager Product Roadmap und im SCN: SAP Solution Manager Wiki -> ITSM and ChaRM in SAP Solution Manager 7.2.


SAP Web Client UI (SAP CRM 7.0 EhP 2+3)

  • Corbu-Motiv
  • Kundeneigene „Berechnete Felder“ im Application Enhancement Tool (AET)
  • Verwendung von „tiefen Tabellen“ bei Felderweiterungen mittels AET
  • Werkzeug zur Analyse von Feldbezeichnern (Herkunftermittlung)
  • Drucktastenkonfiguration für Übersichtsseiten (SAP-Hinweis 1735540+1758601, SCN-Artikel http://scn.sap.com/docs/DOC-63964)
  • Definition der Tabulatorreihenfolge in Tabelle; Wertehilfe in der Tabulatorfolge global deaktivieren
  • Personalisierung und Konfiguration der Sortierung, Filterung und Spaltenbreite für Tabellen im Web Client UI (SAP-Hinweis 1855398)
  • Personalisierung der Suchoptionen (Regulär vs. Fuzzy, Übereinstimmung in %)
  • Definition von persönlichen Wertelisten (Einschränkung der Wertemenge bei großen Wertemengen oder Definition von eigenen Wertelisten bei Freitextfeldern)
  • Visuelle Anzeige customizingabhängiger Mussfelder im SAP-WebClient-UI (Mischung von Mussfeldern gemäß UI-Konfiguration und gemäß Customizing)
  • Schnellzugriff auf CRM-Aktionen (Aktionen als Drucktasten in Übersichtsseite einblenden)

Migration in den SAP CRM Standard (SAP CRM 7.0 EhP 2)

SAP Solution Manager Change Request Management und IT Service Management basieren auf dem SAP Customer Relationship Management IT Service Management. Einige explizit für den SAP Solution Manager entwickelte Features können nun durch äquivalente SAP CRM ITSM Funktionalitäten abgelöst werden:

  • Report zum Kopieren von Vorgangsarten inkl. abhängiger Customizingtabellen
  • Kopiersteuerung (Anlagen, Referenzen, Texte)
  • Zuordnungsblock für Bearbeitung von Langtexten (Ablösung von AIC_LONGTEXT durch TEXT+TEXTLOG oder GSTEXT)

Content Management und Textverwaltung (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Zuordnungsblock für Bearbeitung von Langtexten (Ablösung von AIC_LONGTEXT durch TEXT+TEXTLOG oder GSTEXT)
  • Sichtbarkeit von Anlagen (abh. von Benutzerrolle -> Berechtigungsumfang für Anlagen definieren, Berechtigungsobjekt CRM_AUTHSC)
  • Schnelle Navigation zu Anlagen (Büroklammer-Drucktaste)
  • Anlagen bearbeiten (selbst wenn Vorgang gerade von anderen Benutzer gesperrt)
  • URLs anzeigen/bearbeiten selbst wenn Vorgang gerade gesperrt
  • Personalisierung der Textbereichsgröße
  • Filterung/Sortierung des Textprotokolls
  • Tagging von Notizen (bis zu 8 Wörter)
  • Kundeneigene Textformate (z.B. E-Mail, URL, Telefon, … auf Basis von regulären Ausdrücken)
  • Zusätzliche Attribute für Verschlagwortung in BOL/GenIL (Texte anhand Schlagwort ermitteln)
  • Microsoft Office 2010 wird für Vorlagen unterstützt
  • Enterprise-/TREX-Suche durchsucht auch Geschäfts­objektanlagen (SAP-Hinweis 1950354)

Reporting (SAP CRM 7.0 EhP 3)

  • Ersetzung von Adobe Flash durch SAP UI 5 beim Interaktiven Reporting
  • SAP CRM HANA Live Reporting
  • Veröffentlichen von interaktiven Berichten und SAP-HANA-Live-Berichten auf Übersichtsseite, Startseiten, Bereichsstartseiten und auf der Seite für freigegebene Berichte

Prüflisten / Check Lists (SAP CRM 7.0 EhP 2+3)

  • Findung gemäß Vertrag/Produkt
  • Benachrichtigung bei Fälligkeit
  • Suche nach Vorgängen zu bestimmten Prüflistenschrittattributen in Vorgangssuche
  • Berechnung der Prüflistenschrittdauer
  • Texte „Bemerkung“, „Arbeitsanweisung“ und „Zusätzliche Notiz“
  • Änderungsprotokollierung
  • Entscheidungsbasierte Prüflisten (Flexible Definition von Prozessen und Schritten; Schrittergebnis hat Auswirkung auf Folgeschritt; Möglichkeit, Arbeits­anweisungen, Verantwortliche, Kommentare und andere Informationen in Prozesse und Schritte einzubinden; Möglichkeit, Links zu Transaktionen einzubinden und Aktionen in Prozessen und Schritten auszulösen)

Benachrichti­gungs­framework / Alert Framework (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Beobachten von Vorgängen und automatische Benachrichtigung abhängig von verschiedenen Kriterien
  • Mailfomulare: Zuordnung zu Benutzerrolle, weitere Attribute für Platzhalter, PDF-Anlage mit Infos zu Vorgang

Management von Bearbeitungs­zeiten / Process Time Management (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Überwachung der Bearbeitungszeit (Statusfluss)

Schwarzes Brett / Bulletin (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Objektbezogene oder objektunabhängige (System-)Meldungen veröffentlichen

Infoblatt / Fact Sheet (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Bidirektionale Integration Geschäftspartner, Serviceanforderung und Informationsblatt  (Aktionen und Zuordnungsblöcke)

Wissensartikel / Knowledge Articles (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Wissensartikel als Zuordnungsblock statt Aktion im Vorgang
  • Konfiguration der Findung (nicht mehr nur über Multi-Level-Kategorie)

Inbox (SAP CRM 7.0 EhP 2+3)

Zahlreiche Optimierungen und Beschleunigungen der Inbox-Suche

Bearbeitungs­protokoll / Change Log (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Filterung nach Zeitraum in Änderungshistorie (SAP-Hinweis 2013500)
  • Protokollierung von Prüflisten, Kategorien, Terminen, SLA-Schema-Änderungen (nach entsprechender Konfiguration)

Geschäftspartner / Business Partner (SAP CRM 7.0 EhP 2+3)

  • Ortszeit der Geschäftspartner (neue Felder an relevanten Stellen)
  • Anzeige von Ansprechpartnerinformationen (Zusätzliche Partnerinformationen direkt in Detailsformular; Definition einer ausgewählten AP-Partnerfunktion)
  • Dublettenprüfung für Geschäftspartner auf der SAP-HANA-Datenbank (kostenlos)

Regeleditor für Approval Management, Checklist, … (SAP CRM 7.0 EhP 2)

  • Weitere Attribute und Aktionen
  • Häufig benötigte Aktionen als Drucktaste oder One-Click-Action
  • Vertikaler Splitter zur Bereichsvergrößerung

eSOA (SAP CRM 7.0 EhP 2+3)

  • Zahlreiche weitere Webservices für Zugriff auf Stamm- und Bewegungsdaten (Geschäftspartner, Vorgänge, …)

Business Functions SAP CRM 7.0 EhP 1

Folgende Business Functions sind bei Nutzung von ITSM oder ChaRM zu aktivieren um die zuvor beschriebenen Features nutzen zu können:

  • CRM_SOA_1_DOCU: SOA-Dokumentation
  • UI_FRW_1: UI-Framework
  • UI_FRW_1_DOCU: UI-Framework-Dokumentation
  • CRM_KA_CI_2: Wissensartikel
  • CRM_INF_1: Infrastruktur
  • CRM_TM_1: Vergrößerter Textbereich und Filter im Textprotokoll
  • CRM_SLS_SRV_1: Verkauf und Service
  • CRM_SRV_1: Service Management
  • CRM_MKT_ML_PRD: Marketing, Effizientere Mailformulare
  • CRM_IC_CEBP: IC und kommunikationsgestützte Geschäftsprozesse
  • CRM_IC_TUI: Aufgabenbasierte Benutzungsoberfläche für Interaction Center
  • CRM_RMD: Regeleditor-Bedienbarkeit
  • CRM_SHSVC: Mehrfunktionales Shared Service Interaction Center
  • CRM_SLS_SRV_MOBILE_1: Verkauf und Service für Gateway zu SAP NetWeaver Mobile
  • CRM_ANA_BOB: SAP-BusinessObjects-Integration und interaktives CRM-Reporting

Business Functions SAP CRM 7.0 EhP 2

Folgende Business Functions sind bei Nutzung von ITSM oder ChaRM zu aktivieren um die zuvor beschriebenen Features nutzen zu können:

  • UI_FRW_2_DOCU: WebClient-UI-Framework-Dokumentation
  • CRM_WFI_FILTER_1: Filter für Workflow-Eingang
  • CRM_TCI_1: Reduktion der Implementierungszeit
  • CRM_ES_BY_ATTACHMENT: Suche in Business-Objektanlagen
  • CRM_KA_CI_1: Wissensartikel
  • CRM_ITSM: Erweiterungen für Serviceanforderungen
  • CRM_ITSM_ALERTS: Benachrichtigungs-Framework und Email
  • CRM_ITSM_PROCESS_TIME_MGMT: Management von Bearbeitungszeiten
  • CRM_ITSM_BULLETINS: Schwarzes Brett
  • CRM_ITSM_FS: Infoblatt zur Serviceanforderung
  • CRM_ITSM_COM: Content Management und Textverwaltung
  • CRM_IC_INBOX_ACC: IC-Inbox-Erweiterungen und –Beschleunigung
  • CRM_IC_INBOX: IC-Inbox-Erweiterungen

Business Functions SAP CRM 7.0 EhP 3

Folgende Business Functions sind bei Nutzung von ITSM oder ChaRM zu aktivieren um die zuvor beschriebenen Features nutzen zu können:

  • CRM_TCO_1: TCO-Reduzierung im Business Partner
  • CRM_SEARCH_1: Einfache Suche nach Geschäftspartnern und Produkten
  • CRM_MD_CPM: Erweiterungen zur Bedienbarkeit der Stammdaten
  • CRM_LST_CPM: Erweiterungen zu Listungen
  • CRM_SHSVC_2: Servicekonfigurator für Shared Services
  • CRM_IC_INBOX_2: IC-Inbox-Erweiterungen 2
  • CRM_ANA_UI5: Interaktives Reporting mit UI Development Toolkit for HTML5
  • CRM_ANA_OR_ODATA: SAP CRM HANA Live Reporting
  • CRM_EMBED_IR_ANA_UI: Eingebettetes interaktives Reporting und SAP HANA Live Reporting (Analytics)

Auslieferung von SAP Solution Manager 7.2 verschoben

Gemäß PAM endet die Wartung für den SAP Solution Manager 7.1 im Dezember 2017. SAP stellt üblicherweise ca. zwei Jahre vorher ein neues Release zur Verfügung, so dass Endkunden ca. zwei Jahre Zeit für den Umstieg haben. Demnach müsste Ende 2015 ein neues Release bereitstehen.

Gemäß PAM gibt es aktuell ein Brückenrelease SAP Solution Manager 7.12 for HANA (ST 712). Dieses Release basiert auf SAP Netweaver 7.40 und SAP CRM 7.0 EhP 2 for HANA (SAP_BASIS 740 und BBPCRM 712). Die Wartung endet im Dezember 2015 (, weil dann voraussichtlich das Folgerelease offiziell verfügbar sein wird?!).

Sämtliche offiziellen und inoffiziellen Ankündigungen gingen einhellig von einem Start des Rampups im Q3/2015 und einer generellen Verfügbarkeit zum Jahresende 2015 aus.

Aktuelle Ankündigungen im SAP Innovationskalender und in [Deepdive Session] How to best prepare for SAP Solution Manager 7.2 today! kommunizieren jedoch einen Rampupstart zum Ende des Jahres 2015 und eine allgemeine Verfügbarkeit des neuen Releases ab Mitte 2016.

Folglich müssen wir uns noch etwas gedulden. Aber wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude.

Wer aber definitiv nicht bis Weihnachten 2015 warten kann, erfährt hier, welche Features im SAP Solution Manager 7.2 IT Service Management und SAP Solution Manager 7.2 Change Request Management kommen werden.