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Der Stammhochkletterer


Im Haselnussstrauch raschelt und knabbert etwas. Dann huscht ein rotbraunes Tier davon, das gewandt über die Äste balanciert, zur Buche hinüberspringt und in rasantem Tempo am Stamm nach oben klettert. Der lange buschige Schwanz und die typische Gestalt lassen kein Zweifel zu, es war ein Eichhörnchen.

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Kein Sommertag ohne Siesta


Eichhörnchen sind tagaktiv und halten keinen Winterschlaf. Im Sommer sind sie frühmorgens und nachmittags mit einer zwischengeschalteten mittäglichen Siesta unterwegs. Im Herbst wird ganztags Nahrung gesammelt und im kalten Winter sind sie je nach Wetter nur wenige Stunden aktiv. Eichhörnchens Streifgebiete sind in der Größe sehr variabel, je nach Lebensraum und Futterangebot. Im Winter sind sie kleiner, im Sommer können sie zig Hektar umfassen.

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Hybride Fremdwörter (Sprachwissenschaft)


In der Sprachwissenschaft bezeichnet hybrid bei Fremdwörtern die Zusammensetzung aus verschiedenen Sprachen.

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Ein echter Sprungweltmeister


Mit einem Sprung können die Tiere leicht Entfernungen von vier bis fünf Metern überbrücken. In höchster Not kann sich das Eichhörnchen aus großer Höhe bis zum Boden fallen lassen, ohne sich zu verletzen. Eichhörnchen wagen sich wegen ihres geringen Gewichtes auch auf sehr dünne Zweige, dabei bewegen sie sich stets springend vorwärts und sind damit jedem Verfolger absolut überlegen.

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Die Konkurrenz


Das in Großbritannien, Irland und Italien eingebürgerte nordamerikanische Grauhörnchen führt in Regionen gleichen Vorkommens zu einem dramatischen Bestandsrückgang des europäischen Eichhörnchens. So ist es unter anderem deshalb erfolgreicher als das letztgenannte, weil es die im Herbst vergrabenen Nahrungsvorräte mit größerer Sicherheit wiederfindet und dabei außerdem die Vorräte des heimischen Eichhörnchens nutzt. Befürchtet wird, dass ein Vordringen der Grauhörnchen auf dem Kontinent das Eichhörnchen hier weiter zurückdrängen könnte. Allerdings gilt die Überlegenheit der Grauhörnchen nur für Laub- und Mischwaldhabitate, in Nadelwäldern dagegen können sich die Eichhörnchen weiter gegen die nordamerikanischen Konkurrenten behaupten.

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Eine wichtige Rolle


Der Geruchssinn der Eichhörnchen ist sehr fein - sie können mit ihm noch Nüsse, die 30 Zentimeter unter dem Schnee liegen, aufspüren. Für das Wiederfinden der im Herbst gesammelten Nahrung ist dieser Geruchssinn sehr wichtig. Auch wenn sich Eichhörnchen einige ihrer vergrabenen Vorräte merken, sind sie doch nicht in der Lage, sich alle Verstecke einzuprägen. Werden die eingegrabenen Vorräte vergessen, beginnen die Samen im Frühjahr zu keimen. Deshalb spricht man den Eichhörnchen eine wichtige Rolle bei der Erneuerung und Verjüngung des Waldes zu.

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Interaktionsfeld von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur


Hybridität, verstanden als ‘Kraft’ und erzeugt durch die Strategie der gezielten Bündelung, wird im internationalen und nationalen Interaktionsfeld von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zunehmend zu einer zukunftsweisenden Suche nach neuen Methoden und Formen der Ausgestaltung von Kooperation, Interaktion, Kreativität und Produktions- sowie Distributionsprozessen. Reine Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung überschreitend entstehen neue Interaktionsräume und Innovationspotenziale.

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Hybrid-Technik


Allgemein versteht man in der Technik unter Hybrid ein System, bei welchem zwei Technologien miteinander kombiniert werden. Die vorangestellte Bezeichnung Hybrid- betont ein aus unterschiedlichen Arten oder Prozessen zusammengesetztes Ganzes. Die Besonderheit liegt darin, dass die zusammengebrachten Elemente für sich schon Lösungen darstellen, durch das Zusammenbringen aber neue erwünschte Eigenschaften entstehen können.

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Zweiundzwanzig


Das für Hörnchen typische Gebiss des Eichhörnchens weist in jeder Kieferhälfte einen Nagezahn, zwei Vorbackenzähne ‎oben und einen Vorbackenzahn unten sowie drei Backenzähne auf. Eckzähne sind nicht vorhanden, die Gesamtzahl der Zähne beträgt 22.‎

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Ein Eichhörnchen ist kein Hase


Die Klägerin behauptete im Prozess, im Wald wäre urplötzlich ein Tier in der Größe eines Hasen unter einen Vorderreifen ihres Pkw gekommen. Dadurch sei das Kraftfahrzeug ins Schleudern geraten und beim Unfall völlig zerstört worden. Die Klägerin wollte wegen des wirtschaftlichen Totalschadens 6.000,00 Euro aus ihrer Teilkaskoversicherung. Der Versicherer erklärte, es liege kein versicherter Wildunfall vor. Das Fahrzeug der Klägerin sei nicht mit Jagdwild kollidiert. Das Landgericht Coburg folgte den Argumenten des Versicherers. Es ließ die am Unfallfahrzeug sichergestellten Tierhaare durch einen Sachverständigen einer DNA-Sequenzanalyse unterziehen. Dabei wurde eindeutig festgestellt, dass die Tierhaare von einem Eichhörnchen stammen. Ein Zusammenstoß mit Eichhörnchen fällt jedoch nicht unter den Schutz der Teilkaskoversicherung, da es anders als ein Hase kein Jagdwild ist. Die vernommenen Zeugen bestätigten, dass das am Unfallfahrzeug gefundene Fell mit dem von Sachverständigen untersuchten übereinstimmt. Daher hatte das Gericht keinerlei Zweifel daran, dass der Unfall von einem „nicht versicherten“ Eichhörnchen ausgelöst wurde. Die Klage der Kundin gegen ihren Teilkaskoversicherer wurde abgewiesen.

Landgericht Coburg, Urteil vom 29.06.2010, Gz.: 23 O 256/09

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Gruppendynamik


Eichhörnchen sind meist Einzelgänger. ‎Jedoch leben sie gelegentlich auch außerhalb der Fortpflanzungszeit in Gesellschaft, dann nutzen mehrere Tiere einen Kobel. Innerhalb einer Gruppe dominieren die größeren und älteren Tiere. Männchen sind größeren und älteren Weibchen gegenüber nicht unbedingt dominant, allerdings dominieren sie Weibchen gleicher Größe und gleichen Alters.

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Arbeitsoptimierung


Das Vergraben von Vorräten ist ein Verhalten, das man vor allem bei den Populationen der europäischen Laub- und Mischwälder findet. In borealen Nadelwäldern fehlt dieses Verhalten meistens, da die immer zur Verfügung stehenden Zapfen als Winternahrung dienen können.‎

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Hybride Betriebswirtschaftslehre


Unter "hybriden Produkten" oder „hybriden Geschäftsmodellen“ versteht man in der Betriebswirtschaftslehre Leistungsangebote, die sowohl eine (technische) Sach- als auch eine Dienstleistungskomponente umfassen.

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Das richtige Gespür


Das Leben der Eichhörnchen spielt sich meist hoch oben in den Bäumen ab: Dort klettern und turnen sie blitzschnell über die Äste. Der Schwanz dient dabei als Balancierstange und bei ihren waghalsigen Sprüngen von Baum zu Baum als Steuer. An dieses Leben sind Eichhörnchen hervorragend angepasst: Sie können sehr gut sehen und Entfernungen genau abschätzen. Außerdem besitzen sie richtige Sensoren: Tasthaare am Kopf, an den Körperseiten, an Vorder- und Hinterbeinen und am Schwanz helfen ihnen, immer den richtigen Abstand zu halten und Äste und Zweige genau zu spüren.

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Der weltbeste Kletterkünstler


Die langen gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen Kopfüber-Klettern an glatten Stämmen guten Halt. Die Tiere klettern sehr geschickt und bewegen sich stoßweise voran, ihre Bewegungen sind sehr schnell und präzise. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie einen Baumstamm, oder auch eine raue Hausfassade, hinauf- oder, mit dem Kopf voran, hinunterklettern.

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Der Nussknacker


Dem Faserverlauf der Nussschale folgend nagen sie zuerst eine Rille. Wenn an deren tiefster Stelle ein Loch entsteht, führen sie dort die unteren Schneidezähne ein und sprengen - die Kerbwirkung ausnützend - die Schale mit einer Hebelbewegung, indem sie den Kopf ruckartig hochreißen. Dies ist ein erlerntes Verhalten, es ist nicht angeboren.

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Eine ausgewogene Ernährung


Eichhörnchen leben vor allem von energiereichen Früchten und Samen. Besonders beliebt sind die von Buche, Eiche, Kiefer, Ahorn und Fichte, aber auch Kastanien und Nüsse. Daneben verschmähen sie auch Knospen, Blüten, Gallen, Pilze und tierische Kost nicht.

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